Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich rund 21 Prozent weniger als Männer. Mit einem Lohngerechtigkeitsgesetz will die Bundesregierung gegensteuern. Doch eine genauere Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat gezeigt: Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland ist kleiner als angenommen. Ein Marktversagen liegt nicht vor, ein politisches Eingreifen ist daher unnötig. IW-Direktor Prof. Dr. Michael Hüther präsentierte die Ergebnisse am 13. Juni auf einer Pressekonferenz.

Statement

Statement von IW-Direktor Michael Hüther: Die volkswirtschaftliche Lohnlücke zwischen Frauen und Männern – Ökonomische Bestandsaufnahme und Ableitungen für das geplante Lohngerechtigkeitsgesetz

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Pressemitteilung und iwd-Artikel

Lohnlücke: Der Staat muss nicht handeln. Hier finden Sie die Pressemitteilung sowie den aktuellen iwd-Artikel zu dem Thema.

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Materialien

Tabellen und Grafiken zur volkswirtschaftlichen Lohnlücke zwischen Männern und Frauen

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IW-Kurzbericht

Jörg Schmidt: Entgeltgleichheit – Die gesamtwirtschaftliche Perspektive – Welche Ursachen hat der Gender Pay Gap?

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IW-Report

Jörg Schmidt: Die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern im internationalen Vergleich – empirische Befunde auf Basis des EU-SILC

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Ansprechpartner

27. April 2017

Girls' Day „Lass es mich tun und ich werde es verstehen“Arrow

Heute ist Girls‘ Day. Inzwischen öffnen Unternehmen und Hochschulen schon zum 17. Mal ihre Pforten für den „Mädchen-Zukunftstag“. Ziel ist es, junge Frauen an technische und naturwissenschaftliche Berufe heranzuführen. Oliver Koppel, Bildungsökonom im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, hält den Girls‘ Day jedoch lediglich für einen ersten Schritt – erfolgversprechender seien zum Beispiel längerfristig angelegte Schülerkollegs. mehr auf iwd.de

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 8. März 2017

Wido Geis Töchter arbeiten weniger im Haushalt mitArrow

Mädchen im Teenageralter verbringen heute weniger Zeit mit Hausarbeit als noch vor zehn Jahren. Lag der Anteil der 15- bis 17-Jährigen, die im Schnitt über 45 Minuten am Tag mithelfen, zu Beginn des neuen Jahrtausends bei 68,2 Prozent, so sind es heute nur noch 45,7 Prozent. Damit haben die geschlechterspezifischen Rollenunterschiede der Kinder in der Familie deutlich abgenommen. mehr