Mit ihrem „Sozialpartnermodell Betriebsrente“ will Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles die betriebliche Altersvorsorge (BAV) in Deutschland voranbringen. Hintergrund ist die Sorge, dass die Bundesbürger die zweite Säule der Alterssicherung nicht hinreichend nutzen, um das sinkende gesetzliche Sicherungsniveau auszugleichen.

Doch wird die BAV in Deutschland aktuell wirklich nur unzureichend genutzt? Und wie steht es um das Altersvorsorgeverhalten insgesamt? Auf Basis von Haushaltsdaten hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln unter anderem analysiert, welche Haushalte betrieblich vorsorgen. Ob der Vorschlag aus dem Arbeitsministerium geeignet ist, etwaige Vorsorgedefizite zu beseitigen, wollen die IW-Renten- und Steuerexperten Dr. Jochen Pimpertz und Dr. Martin Beznoska mit Ihnen diskutieren.

Pressemitteilung

Betriebliche Altersvorsorge: Forschung statt Aktionismus

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IW-Trends

Martin Beznoska / Jochen Pimpertz: Neue Empirie zur betrieblichen Altersvorsorge

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Statement

Jochen Pimpertz: Wie steht es um die betriebliche Altersvorsorge?

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Präsentation

Jochen Pimpertz / Martin Beznoska: Präsentation zum Pressegespräch

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Ansprechpartner

Zukunft gestalten mit altersheterogenen Belegschaften
IW-Kurzbericht, 10. Oktober 2017

Andrea Hammermann / Matthias Niendorf / Jörg Schmidt Zukunft gestalten mit altersheterogenen BelegschaftenArrow

Die Altersstruktur der Beschäftigten in deutschen Unternehmen folgt dem demografischen Trend in der Bevölkerung. Nicht nur das durchschnittliche Alter der Belegschaften nimmt zu, sondern auch ihre Heterogenität. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Digitalisierung und Globalisierung stellt dies neue Anforderungen an eine vorausschauende Personalpolitik. mehr

Berliner Gespräche Herbsttagung
Veranstaltung, 5. Oktober 2017

Berliner Gespräche Herbsttagung Der Investitionsstandort D vor strukturellen VeränderungenArrow

Die deutsche Volkswirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren außerordentlich stabil entwickelt. Für die nähere Zukunft stellen sich jedoch Herausforderungen, die nicht früh genug angegangen werden können: Die demografische Entwicklung führt zwar nicht zu einer Schrumpfung unserer Gesellschaft, wohl aber zu ihrer weiteren Alterung. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die traditionelle Industrie grundlegend. mehr

29. September 2017

Philipp Deschermeier Demografie: Der Druck nimmt zuArrow

Bis zum Jahr 2035 wird die Bevölkerung in einigen Bundesländern deutlich schrumpfen, in anderen dagegen kräftig wachsen. Eine demografische Herausforderung betrifft jedoch die gesamte Republik: Der Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter wird in allen Ländern sinken. mehr auf iwd.de