Die Unternehmen in Deutschland geben sich derzeit zwar zurückhaltender als noch im Frühjahr, sind aber von einem anhaltenden Aufschwung überzeugt. Dies geht aus der aktuellen Befragung von mehr als 2.000 Firmen durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor. Danach erwarten rund 45 Prozent der Unternehmen für das Jahr 2008 eine steigende Produktion, nur knapp 12 Prozent befürchten einen Rückgang. Auch wenn der Exportmotor etwas langsamer läuft, geben 38 Prozent der Betriebe an, dass ihre Ausfuhren im kommenden Jahr weiter zunehmen werden. Gerade einmal 6 Prozent sehen einen negativen Trend. Die Einschätzungen zur Investitionsentwicklung machen ebenfalls Mut. So werden gut 39 Prozent der deutschen Unternehmen 2008 aller Voraussicht nach mehr investieren als 2007. Ein schmaleres Investitionsbudget planen lediglich knapp 16 Prozent der Firmen ein. Daher dürfte nach Meinung der vom IW Köln befragten Betriebe auch die Erholung am Arbeitsmarkt anhalten. Fast ein Drittel der Firmen geht davon aus, im kommenden Jahr Personal aufzustocken – nur ein gutes Siebtel erwartet einen Beschäftigungsabbau.

IconStatement IW-Direktor Michael Hüther | PDF

IconIW-Konjunkturumfrage Tabellen | PDF

IconPressemitteilung Nr. 48 vom 27. November 2007 | PDF

Iconiwd-Artikel aus iwd-Ausgabe Nr. 48 vom 27. November 2007 | PDF

Fast alle Signale leuchten Grün
Gastbeitrag, 22. September 2017

Michael Grömling in den VDI-Nachrichten Fast alle Signale leuchten GrünArrow

Die IW-Konjunkturampel gibt mithilfe der Signalfarben Grün, Gelb und Rot einen schnellen und zugleich umfassenden Überblick über die konjunkturelle Dynamik in Deutschland, im Euroraum, in China und in den USA. Ein Gastbeitrag von IW-Konjunkturforscher Michael Grömling in den VDI-Nachrichten, der Wochenzeitung für Ingenieure. mehr

7. Juli 2017

Michael Grömling Arbeitskräftemangel bremst Wachstum aus Arrow

Wie wird sich die deutsche Wirtschaftsleistung im demografischen Wandel entwickeln? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dies bis ins Jahr 2035 vorausberechnet. Demnach wird die Produktivität zwar weiter steigen, doch die sinkende Zahl der Erwerbstätigen dämpft das Wachstum spürbar. mehr auf iwd.de

Demografie
Pressemitteilung, 6. Juli 2017

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Deutschland geht es derzeit wirtschaftlich gut. Doch der demografische Wandel stellt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor eine ganze Reihe struktureller Herausforderungen. Wie verhindert werden kann, dass das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahrzehnten dennoch nicht einbricht, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer groß angelegten Studie. mehr