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IW-Ökonom Lichtblau Quelle: IW Köln

Während der Wirtschaftskrise haben die meisten Unternehmen in Deutschland vor allem ihre Prozesse auf Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten untersucht, etwas mehr als die Hälfte verhängte auch einen einstweiligen Investitionsstopp. Lediglich die Vertriebs- sowie die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen blieben meist von Kosteneinsparungen verschont, wie die aktuelle Befragung des IW-Zukunftspanels zeigt.

Die Krise hat jedoch nichts an den wesentlichen unternehmerischen Herausforderungen wie der Globalisierung geändert – die bisherige Entwicklung dürfte eher mit noch höherem Tempo weitergehen. So planen rund zwei Drittel der größeren Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Millionen Euro, ihren Exportanteil auszuweiten. Allerdings haben längst nicht alle Firmen die Zeichen der Zeit erkannt: Nur knapp ein Fünftel ist sowohl international tätig als auch in Forschung und Entwicklung erfolgreich engagiert. Das bedeutet, dass der Erfolg Deutschlands noch von einer relativ kleinen Avantgarde von Unternehmen abhängig ist.

Fotos von der Veranstaltung auf Flickr

Studie

Was kommt nach der Krise? Ergebnisse aus den Unternehmensbefragungen der IW Consult
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Pressemitteilung

IW-Zukunftspanel: Trends trotzen Krise
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Statement

IW-Direktor Michael Hüther: Der beschleunigte Strukturwandel nach der Krise
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Audio

Professor Dr. Michael Hüther über:

1. Wie haben die Unternehmen auf die Krise reagiert
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2. Was kommt nach der Krise
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3. Wie geht es mir der Internationalisierung weiter
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4. Was sind die zukunftsfähigen Produkte
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Ansprechpartner

Nur der Süden auf Weltspitzenniveau
Gastbeitrag, 2. August 2017

Sarah Berger in der Fuldaer Zeitung Nur der Süden auf WeltspitzenniveauArrow

Innovationen tragen maßgeblich zur Stärkung des Wirtschaftswachstums und der Wettbewerbsfähigkeit eines Landes bei. Deutschland weist insgesamt eine hohe Innovationskraft auf und glänzt im europäischen Vergleich in der Spitzengruppe der Innovation Leaders. Deutschlands Erfolg im europäischen Vergleich sollte jedoch nicht über die regionale Divergenz und die künftigen Herausforderungen hinwegtäuschen. mehr

2. August 2017

Carsten Ruge M+E-Industrie bleibt Exportbranche Nummer einsArrow

Die wichtigste Exportbranche in Deutschland ist weiterhin die Metall- und Elektro-Industrie: Waren im Wert von 723 Milliarden Euro haben die M+E-Unternehmen 2016 im Ausland verkauft – 1 Prozent mehr als 2015. Damit hat sich der Zuwachs nach 3,2 Prozent im Jahr 2014 und 7,3 Prozent im Jahr 2015 allerdings deutlich verlangsamt. Größter Exportmarkt sind nach wie vor die USA, gefolgt von Frankreich und China. mehr auf iwd.de

25. Juli 2017

Interview mit Oliver Koppel „NRW verschläft den Strukturwandel seit Jahrzehnten“Arrow

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat die Innovationskraft der deutschen Regionen analysiert. Demnach forscht der Süden auf Weltniveau, doch der Rest hinkt deutlich hinterher. Vor allem NRW nutzt sein Potenzial nicht. Wie die Politik gegensteuern kann, erklärt Oliver Koppel, IW-Wissenschaftler im Kompetenzfeld Zuwanderung und Innovation, im iwd-Interview. mehr auf iwd.de