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Arbeitslosengeld II Pressemitteilung Nr. 32 28. August 2007

Regionale Sieger und Verlierer

Seit Hartz IV bestehen für die Bezieher von Arbeitslosengeld II unterschiedliche Betreuungsmodelle. Im Februar 2007 waren Arbeitsgemeinschaften von Kommunen und Arbeitsagenturen für 4,4 der knapp 5,3 Millionen erwerbsfähigen ALG-II-Empfänger zuständig.

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Ausschließlich von kommunalen Stellen wurden gut 700.000 Personen betreut. Um 173.000 erwerbsfähige ALG-II-Bezieher kümmern sich die zuständigen Gemeinden und die jeweilige Agentur für Arbeit unabhängig voneinander. Das letztere Modell ist auf den ersten Blick das erfolgreichste. Während die Zahl der erwerbsfähigen ALG-II-Empfänger von Februar 2006 bis Februar 2007 insgesamt um 0,3 Prozent stieg, ging sie bei den getrennt operierenden Kommunen und Arbeitsagenturen um 3,5 Prozent zurück. Die Arbeitsgemeinschaften hielten die Zahl ihrer Hartz-IV-Bezieher konstant, während die allein agierenden Kommunen eine Zunahme um 3,5 Prozent verbuchten.

Hinter den Zahlen verbergen sich jedoch große regionale Unterschiede. So meldete z.B. die Arbeitsgemeinschaft Viersen (Nordrhein-Westfalen) einen Zuwachs der ALG-II-Empfängerzahl um über 12 Prozent, während Cham (Bayern) einen Rückgang von 20 Prozent verbuchte. Bei den eigenständig betreuenden Städten und Gemeinden gab es ebenfalls keinen klaren Trend: In Mülheim an der Ruhr sowie im Main-Taunus-Kreis etwa kletterte die Zahl der ALG-II-Bezieher um mehr als 20 Prozent; die kommunalen Träger u.a. in Tuttlingen sowie im hessischen Vogelsbergkreis konnten dagegen ein Minus in ähnlichem Umfang verkünden.

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