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(© Foto: Christ, Johannes)
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Fritz-Hellwig-Preis Pressemitteilung Nr. 31 3. August 2012

Zur Wirkung von Bürokratien

Anlässlich seines 100. Geburtstags am 3. August 2012 stiftet Fritz Hellwig einen Preis für wissenschaftliche Forschung zu Funktionsweise und Wirkung von Bürokratien in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Mit dem Preis sollen ab 2013 alle zwei Jahre wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet werden, die sich mit Arbeitsweise und Entwicklungsdynamik von Bürokratien und ihrer Wirkung auf das Gemeinwesen beschäftigen. Die Ausschreibung und Organisation wird vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) betreut. Über die Preisträger entscheidet eine hochrangig besetzte Jury, in der auch die Familie Hellwig vertreten ist.

Aufgrund der „Überwucherung des Marktgeschehens mit Regulierungs- und Verwaltungsvorschriften“ sieht Fritz Hellwig die Marktwirtschaft auf dem Weg in eine „dezentrale Verwaltungswirtschaft“. Die Preisstiftung soll dazu dienen, die Ambivalenz des Wirkens von Bürokratien besser zu verstehen: Einerseits stellen sie sicher, dass Organisationen bestimmten Regeln folgen, und bieten so einen Schutz vor der Willkür einzelner. Andererseits können Bürokratien Freiheit gefährden, indem sie versuchen, ihren Einflussbereich auszuweiten und möglichst viele und möglichst vieles ihren Regeln zu unterwerfen.

Dr. habil. Fritz Hellwig war von 1951 bis 1959 der erste Direktor des IW Köln und zugleich von 1953 bis 1959 Mitglied des Deutschen Bundestags. Von 1959 bis 1967 war er Mitglied der Hohen Behörde der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl und von 1967 bis 1970 Vizepräsident der Kommission der Europäischen Gemeinschaften.

Zur Festschrift für Fritz Hellwig

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