1. Home
  2. Presse
  3. Pressemitteilungen
  4. Konsolidierung ist entscheidend
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Rettungsschirm für den Euro Pressemitteilung Nr. 22 9. Mai 2010

Konsolidierung ist entscheidend

Nach Ansicht von Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), ist der von der Europäischen Union aufgespannte Rettungsschirm im Umfang von 500 Milliarden Euro zuzüglich ergänzender IWF-Mittel geeignet, die Märkte zu beruhigen und die Spekulation gegen den Euro zu beenden.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Der IW-Direktor begrüßt vor allem, dass die Unterstützungsmaßnahmen verbindlich mit den strengen IWF-Konditionen gekoppelt werden. „Dies ermöglicht innerhalb der Währungsunion sogar schärfere Sanktionen, als sie in Deutschland der Bund gegenüber finanzschwachen Bundesländern durchsetzen kann“, so Hüther.Kritisch bewertet der IW-Direktor dagegen das Versäumnis der EU-Finanzminister, die Gläubiger der Staatsschulden in Form eines sogenannten Haircut zur Mithilfe zu verpflichten. Dabei ist die Beteiligung der Gläubiger notwendig, um das Risikobewusstsein auf den Finanzmärkten zu stärken.

Ebenso bedenklich ist, dass die EZB Staatsanleihen der Defizitländer aufkaufen soll, da dies die Glaubwürdigkeit der Zentralbank untergraben könnte.Ob das Rettungspaket den Euro vor dem Scheitern bewahrt, hängt ohnehin letztlich davon ab, wie ernst und nachhaltig die Defizitländer ihre Staatsfinanzen konsolidieren. „Ohne fiskalische Disziplin droht die Währungsunion am Ende auseinanderzubrechen“, betont Hüther. Die Hartwährungsländer könnten sich dann gezwungen sehen, aus dem Euro-Bündnis auszutreten und eine verkleinerte Währungsunion einzugehen.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Deutschland sieht alt aus
Wido Geis-Thöne Pressemitteilung 14. Oktober 2021

Erwerbstätige in der EU: Deutschland sieht alt aus

Dass die Demografie zunehmend zum Problem für Deutschland wird, ist längst bekannt. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt indes, wie schlecht es tatsächlich um den Arbeitsmarkt steht – und welche europäischen Nachbarn deutlich ...

IW

Artikel lesen
Adriana Neligan Veranstaltung 6. Oktober 2021

Sustainable Finance: How to finance and achieve global decarbonisation

As governments across the world continue to face the challenge of tackling Covid-19, the current crisis also presents an unprecedented opportunity to reboot global economies in a manner that builds more sustainable, inclusive, and resilient societies, in line ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880