1. Home
  2. Presse
  3. Pressemitteilungen
  4. Meist Fehlanzeige
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Ausländerintegration Pressemitteilung Nr. 10 25. Februar 2009

Meist Fehlanzeige

Ausländische Mitbürger sind quer durch die Bundesrepublik Deutschland unzureichend sozioökonomisch integriert. Sie sind öfters arbeitslos als die deutsche Bevölkerung, verdienen weniger und hinken beim sozialen Status hinterher. Zu diesem Ergebnis kommt der Integrationsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Danach beginnt sich die Schere zwischen Zuwanderern und Einheimischen schon von Kindesbeinen an zu öffnen. Migrantenkinder haben beim Lesen gegenüber ihren deutschen Schulkameraden einen Wissensrückstand von bis zu zwei Schuljahren. Ausländische Jugendliche brechen mehr als doppelt so häufig die Schule ab und machen seltener das Abitur als ihre deutschen Mitschüler. Außerdem ergattern sie nicht so oft einen Ausbildungsplatz wie Schulabgänger mit deutschem Pass, und sie sind an Universitäten unterrepräsentiert.

Die Folgen des Bildungsrückstands bestimmen das spätere Berufsleben: Ausländer sind doppelt so häufig arbeitslos wie Einheimische. Sie beziehen mehr als doppelt so oft Arbeitslosengeld II. Ihre Beschäftigungsquote ist unterdurchschnittlich. Die schwache berufliche Performance der Einwanderer spiegelt sich auch in deren Einkommen wider. Ausländische Haushalte erzielten 2006 im Schnitt ein monatliches Nettoeinkommen von 1.900 Euro, deutsche kamen auf 300 Euro mehr. Es gibt indes auch Positivbeispiele, wo es Zuwanderer geschafft haben, mit Deutschen gleichzuziehen. In Berlin haben sie beispielsweise bei den Firmengründungen die Nase vorn, in Baden-Württemberg und im Saarland sind sie als Häuslebauer sehr aktiv.

Ilona RiesenDer IW-Integrationsmonitor
IW-Trends 1/2009

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Ein großer Erfolg für Deutschland
Wido Geis-Thöne IW-Report Nr. 1 4. Januar 2022

Zuwanderung aus Indien: Ein großer Erfolg für Deutschland

Mit dem Ausscheiden der Babyboomer aus dem Arbeitsmarkt ist Deutschland in den nächsten Jahren in zunehmendem Maße auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen, um seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu stabilisieren.

IW

Artikel lesen
Wido Geis-Thöne IW-Kurzbericht Nr. 89 30. November 2021

Zur Fachkräftesicherung braucht die Migrationspolitik drei Säulen

Mit dem sukzessiven Ausscheiden der besonders geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer aus dem Arbeitsmarkt verändert sich die Bedeutung der erwerbsorientierten Zuwanderung für Deutschland sehr stark. Trug sie bisher vorwiegend dazu bei, Engpässe am ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880