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Kupfer Quelle: Fotolia

Jedes fünfte Unternehmen sieht dadurch seine Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, deren Ergebnisse das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) heute in Berlin vorgestellt hat. Danach befürchtet mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen negative Auswirkungen, wenn zum Beispiel ein Lieferant von Metallen längerfristig ausfällt. Dennoch fehlt in immerhin jedem zehnten Industrieunternehmen eine Absicherungsstrategie für den Fall, dass Rohstofflieferungen ausbleiben. Bei den kleinen Unternehmen steht sogar jede vierte Firma ohne Plan B da.

Vielen Risiken auf den Rohstoffmärkten kann nach Angaben der IW-Forscher nicht durch die Unternehmen, sondern nur durch die Politik begegnet werden. Diese müsse durch internationale Freihandelsabkommen gegen Protektionismus, Exportsteuern und ähnlich marktwidrige Tendenzen vorgehen. Die europäischen Länder sollten zudem ihre Politik in Sachen Rohstoffe und Energie besser koordinieren, um bei internationalen Verhandlungen mehr Gewicht zu haben. Zudem gelte es, Recyclingtechniken zu verbessern, Ersatzstoffe zu erforschen und die Materialeffizienz zu erhöhen. Angesichts des hohen Preisniveaus bei Rohstoffen warnen die IW-Forscher vor weiteren Kostenbelastungen der Unternehmen. Ausdrücklich verweisen sie dabei auf die Energiepolitik.

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Gastbeitrag, 12. Oktober 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Auf die Metallverarbeiter kommen höhere Preise zuArrow

Für die metallverarbeitende Industrie in Deutschland war der vergangene Monat ein vergleichsweise ruhiger – wenn man es von der Beschaffungsseite her betrachtet. Denn die durchschnittlichen Metallpreise haben sich im September praktisch nicht verändert, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsenzeitung mehr

6. Oktober 2017

Berit Schmiedendorf Anuga: Hot Beverages und BlumenkohlArrow

Allein die deutschen Nahrungsmittelhersteller bringen jedes Jahr rund 40.000 neue Produkte auf den Markt. Was es weltweit zu essen und zu trinken gibt, zeigt ab Samstag die Kölner Ernährungsmesse Anuga. mehr auf iwd.de

Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt: Wechseln ist aufwendig
Interview, 29. September 2017

Holger Schäfer in der Süddeutschen Zeitung Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt: Wechseln ist aufwendigArrow

Wo Lücken gefüllt werden müssen, ist die Fluktuation hoch, sagt IW-Arbeitsmarktökonom Holger Schäfer im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. In Branchen dagegen, die ein hohes Qualifikationsniveau erfordern, ist sie geringer. mehr