Pharmaindustrie Image
Quelle: Fotolia

Danach hilft den pharmazeutischen Unternehmen vor allem die räumliche Nähe zu Firmen aus den Sparten Biologie, Chemie, Biotechnologie und Verfahrenstechnik bei der kontinuierlichen Entwicklung marktfähiger Produkte.

Neben einer stabilen Zulieferindustrie sind qualifizierte Fachkräfte ein wichtiger Erfolgsfaktor. In Hessen und Bayern profitiert die Pharmaindustrie von einem guten Angebot an Medizinern und Wissenschaftlern. Für Produktion und Forschung benötigt die Branche zudem Ingenieure und Techniker. Ihre Zahl stieg in Hessen zwischen 2005 und 2010 um 1,5 Prozent, in Bayern sogar um 6 Prozent.

Zuletzt haben sich beide Standorte unterschiedlich entwickelt. Während die oberbayerischen Arzneimittelhersteller die Zahl ihrer Beschäftigten zwischen 2009 und 2011 um fast 8 Prozent erhöhten, sank dieser Wert in Südhessen um gut 7 Prozent. Im Bundesdurchschnitt verringerte sich die Beschäftigung im Pharmabereich gleichzeitig um nur knapp 3 Prozent.

Jasmina Kirchhoff
Wissensbasis und regionale Agglomeration – Zwei Pharmacluster im Vergleich
IW-Trends 4/2012

Ansprechpartner

Machtverteilung nach Wahlen
IW-Report, 29. Mai 2017

Christian Rusche Machtverteilung nach Wahlen Arrow

Bei den vergangenen Landtagswahlen konnten die bisherigen Regierungen keine Mehrheit mehr erzielen. Mit der kooperativen Spieltheorie lassen sich aber schon jetzt theoretische Aussagen über die Verhandlungspositionen der Parteien und die Machtverteilung in den künftigen Regierungen treffen. mehr

26. Mai 2017

Klaus-Heiner Röhl Medizintechnik: Hightech für die GesundheitArrow

Qualitativ hochwertige und weltweit nachgefragte Produkte sorgen dafür, dass Umsatz und Beschäftigung in der Medizintechnik-Branche seit Jahren wachsen. Auch die Aussichten für diesen Zweig der deutschen Metall- und Elektro-Industrie sind gut – dank der steigenden Lebenserwartung in den Industriestaaten und des zunehmenden Wohlstands in den Schwellen- und Entwicklungsländern. mehr auf iwd.de

Arndt Kirchhoff in der Rheinischen Post
Gastbeitrag, 23. Mai 2017

Arndt Kirchhoff in der Rheinischen Post Die NRW-Wirtschaft muss Vorfahrt habenArrow

Der nordrhein-westfälische Arbeitgeberpräsident und Präsident des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Arndt Kirchhoff, fordert von CDU und FDP schnelle Koalitionsverhandlungen – und eine Vorfahrtsregel für die Wirtschaft im Land. Das schreibt er in einem Gastbeitrag für die Rheinische Post. mehr