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Container im Hamburger Hafen: Die stockende Weltwirtschaft wirkt sich auch negativ auf die deutschen Exporte aus. Foto: Tuned_In/iStock

Dreimal Rot, fünfmal Gelb, zweimal Grün – so steht es laut IW-Konjunkturampel um die deutsche Wirtschaft: In den vergangenen Monaten hat sich die Zahl der grünen Felder, die zeigen, dass sich einer der zehn Wirtschafts-Indikatoren verbessert hat, deutlich reduziert. Nur noch beim Konsum und dem Einkaufsmanagerindex steht die Ampel auf Grün. Vor allem die schwache Entwicklung der Produktion und der Auftragseingänge in der Industrie bieten dagegen wenig Grund zur Freude. Schuld hat die Weltwirtschaft, die mehr und mehr ins Stocken gerät.

Diese Entwicklung spiegeln denn auch die Daten für China wider. Für China sind zwar lediglich sieben der zehn Indikatoren verfügbar, doch gleich drei von ihnen haben sich in den vergangenen drei Monaten verschlechtert: Einkaufsmanagerindex, Konsumentenvertrauen und Arbeitslosenquote. „Eine deutlicher Beleg für die anhaltende Krise auf dem chinesischen Markt“, sagt Michael Grömling, Leiter der Forschungsgruppe Konjunktur im IW Köln.

Im Euroraum steht von den zehn Indikatoren einzig der Konsum noch auf Grün. Die Kennzahlen für Investitionen, Export und die Industrieproduktion haben sich in den zurückliegenden drei Monaten dagegen nicht nennenswert verändert, entsprechend steht die Ampel bei ihnen auf Gelb – während sich die Zahl der Auftragseingänge reduziert hat. Nur etwas besser geht es den USA: Hier steht die IW-Konjunkturampel für das vierte Quartal bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit auf Grün. Der Einkaufsmanagerindex und das Konsumentenvertrauen haben sich allerdings verschlechtert und im längerfristigen Vergleich zum Winter 2014/2015 hat sich die Zahl der grünen Felder von 7 auf 3 deutlich reduziert.

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