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Danach bezeichnen 86 Prozent der befragten Immobilienfirmen, zu denen vor allem Wohnungs- und Büroinvestoren sowie Projektentwickler gehören, die gegenwärtige Geschäftslage als gut. Besonders positiv sind die Ergebnisse für den Wohnungsmarkt. Dort zeigen sich 92 Prozent der befragten Firmen hochzufrieden; kein einziges Unternehmen bewertet die Lage als schlecht. Mehrheitlich gehen die Investoren davon aus, dass sich die gute Geschäftslage in den nächsten 12 Monaten nicht verändert. Insbesondere Wohnungsinvestoren (67 Prozent), Projektentwickler (60 Prozent) und Büroinvestoren (53 Prozent) glauben an weiterhin gute Geschäfte.

Der schon seit einiger Zeit zu beobachtende Trend steigender Immobilienpreise wird sich dem IW-Index zufolge weiter fortsetzen: Rund 50 Prozent der befragten Firmen gehen davon aus, dass der Wert ihrer Immobilien in den nächsten Monaten steigt. Kein Unternehmen rechnet mit sinkenden Preisen. Vor diesem Hintergrund überraschen Pläne für weitere Expansionen nicht: Mehr als 70 Prozent der befragten Unternehmen wollen ihren Immobilienbestand erhöhen.

Das sehr freundliche Geschäftsklima für Immobilien wird auch von den steigenden Mieten getragen. So erwarten 66 Prozent der befragten Firmen weitere Erhöhungen und damit auch höhere Renditen; 31 Prozent sehen keine Veränderung und nur 3 Prozent gehen von fallenden Mieten bei ihren Immobilien aus.

Für den IW Immobilien-Index, der jetzt zum ersten Mal vorgelegt wurde und der künftig vierteljährlich erscheint, werden Vorstände und leitende Angestellte von rund 600 Immobilienfirmen in Deutschland befragt. Der Index spiegelt die Einschätzung institutioneller Anleger wider und dient als Indikator für die konjunkturelle Entwicklung der Branche.

Immobilien-Index

Die Ergebnisse für das 2. Quartal 2014 im Detail

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Gute Stimmung trotz Krisengerede
IW-Kurzbericht, 17. März 2017

Ralph Henger / Michael Voigtländer Gute Stimmung trotz KrisengeredeArrow

Erst kürzlich wurden Warnungen laut, dass der Immobilienmarkt überhitzt sei und gerade in den Großstädten ein erhebliches Korrekturpotenzial vorliegt. Die Immobilienbranche ist davon jedoch unbeeindruckt. Mit einem Wert von 85 wird die Lage immer noch als sehr gut bewertet, und der Wert für die Erwartungen ist sogar um 9 Punkte auf 20 gestiegen. mehr

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Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanz- und Immobilienmärkte im Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erklärt im iwd-Interview, weshalb er die Baustandards in Deutschland für zu hoch hält und warum trotz steigender Preise und Mieten keine Immobilienblase droht. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 16. Dezember 2016

Michael Voigtländer Immobilien-Index: Die Zinswende bleibt ausArrow

Neue Höchstwerte bei der Geschäftslage, aber eine weitere Eintrübung bei den Erwartungen – dies sind die Kernergebnisse des IW Immobilien-Index im 4. Quartal 2016. Ein besonderes Augenmerk wurde diesmal auf die Erwartungen der Immobilienwirtschaft mit Blick auf die Zinsentwicklung gelegt. Die Marktteilnehmer gehen überwiegend von einer Zinswende erst ab 2018 aus – die große Streuung der Antworten unterstreicht aber die hohe Unsicherheit in der Branche. mehr