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Der Index-Wert für die Gesamtbranche lag für das dritte Quartal 2014 bei knapp 80 Punkten – nach etwas mehr als 84 Punkten im Vorquartal. Im Bürosektor hat sich die Lage laut Index noch einmal verbessert, in den Bereichen Handel, Wohnen und Projektentwicklung ist sie indes geringfügig schlechter.

Bei den Zukunftserwartungen sind weiterhin die Optimisten gegenüber den Pessimisten in der Mehrheit. Der Index, der den Saldo der nach Unternehmensgröße gewichteten positiven und negativen Antworten abbildet, sank allerdings deutlich von rund 34 Punkten auf weniger als 20 Punkte. Einzig für den Wohnungsmarkt haben sich die Erwartungen gegenüber dem Vorquartal verbessert.

IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer: „Die gesamtwirtschaftliche Dynamik lässt nach und die weltweiten Krisenherde beunruhigen die Branche. Deshalb erwartet sie, dass vor allem Unternehmen weniger zusätzliche Immobilien nachfragen werden.“ Der Wohnungsmarkt sei hingegen nicht so konjunkturanfällig. Zudem nähre sich die gute Stimmung in diesem Sektor aus den niedrigen Hypothekenzinsen und aus dem Mangel an Wohnraum in den Großstädten.

Letzteres spiegelt sich auch in den Mieterwartungen wider: Immerhin 52 Prozent rechnen mit höheren, nur 2 Prozent mit niedrigeren Mieteinnahmen. Doch auch hier liegt der Anteil der positiven Einschätzungen 14 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorquartals. Ein weiteres Ergebnis: 19 Prozent der Befragten erwarten, dass sich die Finanzierungsbedingungen weiter verbessern, nur 4 Prozent befürchten eine Verschlechterung.

Gute Stimmung trotz Krisengerede
IW-Kurzbericht, 17. März 2017

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Erst kürzlich wurden Warnungen laut, dass der Immobilienmarkt überhitzt sei und gerade in den Großstädten ein erhebliches Korrekturpotenzial vorliegt. Die Immobilienbranche ist davon jedoch unbeeindruckt. Mit einem Wert von 85 wird die Lage immer noch als sehr gut bewertet, und der Wert für die Erwartungen ist sogar um 9 Punkte auf 20 gestiegen. mehr

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Mit dem „Entwurf eines Gesetzes zur Ergänzung des Finanzdienstleistungsaufsichtsrechts im Bereich der Maßnahmen bei Gefahren für die Stabilität des Finanzsystems“ will die Bundesregierung nun die Möglichkeit schaffen, makroprudenzielle Instrumente in der Wohnimmobilienfinanzierung einzusetzen. Michael Voigtländer hat dazu eine Stellungnahme verfasst. mehr

Wohneigentumsförderung
IW-Pressemitteilung, 2. März 2017

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Wohneigentum ist ein wichtiger Teil der Altersvorsorge. Doch trotz niedriger Zinsen bleibt die Bundesrepublik ein Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Dabei gäbe es Wege aus dem Dilemma, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). mehr