Immobilienpreise Image
Hamburg Quelle: Fotolia

Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für 127 deutsche Städte. Aus rein demografischen Gründen wird es daher künftig weder einen Preisboom noch Preisverfall geben. Allerdings werden sich die erwarteten Nachfrageveränderungen auf die Mieten und Leerstände auswirken.

Die Wohnflächennachfrage folgt nicht zwangsläufig der Bevölkerungsentwicklung. Denn auch dort, wo immer weniger Menschen leben, sinkt die Nachfrage nach Wohnraum keineswegs entsprechend, weil Singlehaushalte mehr Platz brauchen und ältere Menschen ihre vier Wände auch dann nicht räumen, wenn die Kinder flügge geworden sind. Nach Berechnungen des IW Köln fällt die Wohnflächennachfrage daher erst nach 2030 unter den heutigen Wert und geht bis zum Jahr 2060 im Durchschnitt nur um 15 Prozent zurück. In München wird die Nachfrage nach Wohnraum allerdings bis 2025 noch um einen zweistelligen Prozentwert wachsen, in Frankfurt an der Oder aber um 20 Prozent sinken.

Kirill Pomogajko / Michael Voigtländer
Demografie und Immobilien – Der Einfluss der erwarteten Flächennachfrage auf die heutigen Wohnimmobilienpreise
IW-Trends 2/2012

IW policy paper
IW policy paper, 19. Oktober 2017

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Die Grunderwerbsteuer weist spezifische Probleme auf: So belastet die Grunderwerbsteuer den Neubau, sie stellt ein Hemmnis für den Vermögensaufbau weniger wohlhabender Haushalte dar und sie führt zu Diskriminierungen zwischen privaten Käufern und Käufern von Unternehmensanteilen. mehr

Grunderwerbsteuer
Pressemitteilung, 19. Oktober 2017

Tobias Hentze / Michael Voigtländer Grunderwerbsteuer: Teuer und sperrigArrow

In vielen Bundesländern steigt die Grunderwerbsteuer immer weiter. Das belastet private Hauskäufer, denn Vermögensaufbau und Neubauten werden verteuert. Ein Blick zu den europäischen Nachbarn offenbart mögliche Reformen, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). mehr

Ideen für eine bessere Wohnungspolitik
Gutachten, 16. Oktober 2017

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Die Mieten und Preise in den Großstädten steigen stetig weiter und belasten zunehmend die Haushalte. Ursächlich hierfür ist ein starker Zuzug in die Städte und eine zu geringe Bautätigkeit. Um den Markt wieder zu entspannen, bedarf es daher einer deutlichen Ausweitung der Bautätigkeit, etwa über die Erschließung neuer Stadtviertel. Allerdings braucht dies Zeit, weshalb alternative Konzepte benötigt werden. mehr