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Zwischen 2000 und 2010 haben sich die Gelder, die die Universitäten und Fachhochschulen zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt von öffentlichen und privaten Stellen einwerben konnten, auf fast 6 Milliarden Euro mehr als verdoppelt.

Ursache dafür war primär die staatliche Exzellenzinitiative, die im Jahr 2006 mit dem Ziel gestartet wurde, mehr Wettbewerb und Differenzierung in die deutsche Hochschullandschaft zu bringen. In den beiden ersten Runden der Exzellenzinitiative konnten sich die Hochschulen um insgesamt 1,9 Milliarden Euro bewerben, in der dritten Runde werden bis zum Jahr 2017 noch einmal 2,7 Milliarden Euro bereitgestellt. Der Wettbewerb um diese Gelder hat viele neue Ideen und Konzepte hervorgebracht und den deutschen Hochschulen auch viel Anerkennung im Ausland verschafft. In der Lehre dagegen findet Wettbewerb kaum statt. Außerdem gab es in der Lehre deutlich weniger Mittelzuwachs als in der Forschung.

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IW-DREF-Studentenwohnpreisindex
Gutachten, 2. Oktober 2017

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer StudentenwohnpreisindexArrow

Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr

IW-Kurzbericht, 29. September 2017

Hans-Peter Klös Entwicklung der Bildungsausgaben seit 1995Arrow

Die Bildungsausgaben in Deutschland sind seit 1995 von allen öffentlichen Ausgaben am stärks­ten gewachsen. Sie sind pro Kopf um ein Drittel gestiegen, der Anteil an den öffentlichen Ausgaben der Länder liegt inzwischen bei über 20 Prozent. mehr

21. September 2017

Christiane Konegen-Grenier Neun Wege zur Hochschule der ZukunftArrow

Die deutschen Universitäten und Fachhochschulen hinken in puncto Digitalisierung und Internationalisierung hinterher. Und auch die Lehre lässt vielerorts zu wünschen übrig, wie die teils hohen Abbrecherzahlen zeigen. Die Hochschulpolitik und -finanzierung braucht deshalb neue Konzepte, die auch den Bund einbinden. mehr auf iwd.de