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Die Betriebe in Deutschland sind zwar rührig, wenn es um Schulungen und Kursangebote für ihre Mitarbeiter geht: Im Jahr 2010 führten mehr als 80 Prozent der Firmen formelle oder informelle Weiterbildungen durch. Doch an solchen Qualifikationsmaßnahmen beteiligen sich überwiegend gut ausgebildete Beschäftigte – nur rund 7 Prozent der Erwerbstätigen, die 2010 an einer betrieblichen Weiterbildung teilnahmen, hatten keine Berufsausbildung. Vorrangig konzentrieren sich die Angebote der Unternehmen in der Regel auf die Vermittlung betriebsrelevanter Kenntnisse. Eine Befragung von rund 1.100 Unternehmen ergab allerdings, dass mit Blick auf den Fachkräftebedarf 30 Prozent der Unternehmen durchaus gewillt wären, Geringqualifizierten am Arbeitsplatz Mindestkompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen zu vermitteln. Wenn dieses „Nachsitzen“ staatlich gefördert würde, wären sogar 36 Prozent der Betriebe dazu bereit.

Helmut E. Klein / Sigrid Schöpper-Grabe
Grundbildung und Beschäftigungsfähigkeit von Geringqualifizierten – Betriebliche Anforderungen und arbeitsmarktpolitische Rahmenbedingungen
IW-Trends 2/2012

17. August 2017

Axel Plünnecke Bildungsmonitor: Sachsen siegt, das Saarland holt aufArrow

Die besten Ergebnisse im IW-Bildungsmonitor 2017 erzielen wie bereits in den Vorjahren Sachsen, Thüringen und Bayern. Insgesamt zeigen sich allerdings gegenüber dem Jahr 2013, als Methodik und Indikatorenauswahl zuletzt aktualisiert wurden, nur noch leichte Verbesserungen innerhalb der Bildungssysteme. Der Bildungsmonitor wird seit 14 Jahren vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt. mehr auf iwd.de

5. April 2017

Bildung Der Trend geht zum AkademikerArrow

Schon seit Jahrzehnten gibt es in Deutschland einen Trend zu höheren Bildungsabschlüssen. Durch die Flüchtlingsmigration steigt zwar derzeit der Anteil der Geringqualifizierten, doch in den kommenden Jahren dürften viele Flüchtlingskinder ein höheres Bildungsniveau als ihre Eltern erreichen. mehr auf iwd.de