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Eine Wärmedämmung kann sich auszahlen - viele Eigentümer wissen das nur nicht. Foto: Mitifoto/Fotolia

Gesetze und Förderangebote für Immobilien ändern sich oft. Entsprechend verunsichert sind Haus- und Wohnungseigentümer – was sie davon abhält zu investieren und zu sanieren. Das zeigt das neue IW-Gutachten, das im Auftrag der Schwäbisch-Hall-Stiftung „bauen-wohnen-leben“ in Kooperation mit dem Zentralverband des deutschen Handwerks und dem Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk entstanden ist. Demnach wissen Gebäudebesitzer wenig über die wirtschaftlichen Vorteile einer Sanierung und die finanziellen Mittel, die der Staat dafür bereitstellt.

Energieberater könnten diese Wissenslücken schließen und Eigentümern helfen, Fördergelder zu akquirieren. Trotzdem lassen sich nur wenige Hausbesitzer beraten. Wahrscheinlich, weil sie sich zwischen den verschiedenen Angeboten kaum zurechtfinden.

Das IW Köln schlägt deshalb vor, Beratungsprozesse und Berichte zu vereinheitlichen, die Ausbildungsinhalte der Berater stets – wie beim Gebäudeenergieberater (Hwk) – dem aktuellen technischen Stand anzupassen und bestehende Kontrollverfahren effektiver zu nutzen. So erhalten Hausbesitzer einen besseren Überblick über die verschiedenen Angebote und können Vertrauen in die Beratung entwickeln. Zusätzlich könnte der Beratungsmarkt auch Handwerkern, Ingenieuren oder Architekten offen stehen, die zur Qualität der Beratungsleistungen beitragen könnten.

Ralph Henger vom IW Köln sieht in einer hochwertigen Energieberatung eine große Chance: „Wenn sich die Beratung aus einem Guss präsentiert, könnte sie die Sanierungsquote massiv erhöhen und dazu beitragen, das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, den Wärmebedarf bei Gebäuden bis 2050 um 80 Prozent zu senken.“

Gutachten im Rahmen des Forschungsprogramms "Handwerk und Energiewende im Gebäudesektor"

Ralph Henger / Jana Ohlendorf / Petrik Runst / Michael Schier: Die Zukunft der qualifizierten Gebäude-Energieberatung

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22. August 2017

Berit Schmiedendorf Alleine leben ist Standard Arrow

Alleine zu leben ist nicht bedauernswert, sondern in weiten teilen Europas ganz normal. In Deutschland werden rund vier von zehn Wohnungen von Singles genutzt. In einer ganzen Reihe von nordeuropäischen Ländern ist der Singlehaushalt mittlerweile der am häufigsten vertretene Haushaltstyp. mehr auf iwd.de

Three Risks for the German Residential Property Market
IW-Report, 21. August 2017

Michael Voigtländer Three Risks for the German Residential Property MarketArrow

With prices in the housing market surging since 2010, concerns about a possible speculative bubble are rising in Germany. In major cities such as Berlin, Hamburg and Munich, prices have gone up by more than 50 percent since 2010. This study shows, which parts of the residential property markets should be regarded with more caution. mehr

28. Juli 2017

Andreas Wodok Bald 2.000 Euro Miete?Arrow

Wohnen wird in Deutschland immer teurer, vor allem in den Städten. Wie es dazu kommen konnte, weiß Michael Voigtländer, der im Institut der deutschen Wirtschaft Köln seit mehr als zehn Jahren den Immobilienmarkt erforscht. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Luxusgut Wohnen“ macht er verständlich, wie der Wohnungsmarkt tickt, was gegen Wohnungsnot hilft – und welche Wege der Wohnungspolitik ganz sicher in die Irre führen. mehr auf iwd.de