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Mit einer Verordnung, deren Entwurf im Herbst 2011 vorgelegt wurde, besteht nun die Chance, einen funktionierenden Markt für die Bodendienste durchzusetzen. Denn die Fluggesellschaften dürfen künftig frei zwischen mehreren Drittanbietern und der Eigenabfertigung wählen. Zudem sollen die Zulassungsverfahren für die Dienstleister europaweit vereinheitlicht werden, damit ausländische Anbieter leichter zum Zuge kommen können.

In Europa setzen die Bodendienste schätzungsweise 13 Milliarden Euro im Jahr um und haben einen Anteil von circa 15 Prozent an der gesamten Wertschöpfung des Luftverkehrs. Etwa 60.000 Menschen arbeiten in Europa im Bodendienst, allein 8.000 davon am größten deutschen Flughafen Frankfurt.

Klaus-Heiner Röhl
Zur Liberalisierung der Flughafen-Bodendienste
IW-Trends 2/2012

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CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein Kompendium
Gutachten, 10. Mai 2017

Thomas Puls CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in EuropaArrow

Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr

IW-Kurzbericht, 26. Januar 2017

Galina Kolev / Thomas Puls Trumponomics und die deutsche AutoindustrieArrow

Die deutsche Wirtschaft blickt der Amtszeit des neuen US-Präsidenten Donald Trump mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Vorteile für die deutsche Wirtschaft, die aus den geplanten Steuersenkungen und dem Infrastrukturprogramm zu erwarten sind, dürften bei weitem durch die Gefahren überschattet werden, sollte seine handelspolitische Strategie umgesetzt werden und zu einer Trendwende bei der globalen Handelspolitik führen. Ein sich global ausbreitender Protektionismus wäre Gift für das deutsche Exportmodell. Für die Autoindustrie bestehen da besondere Risiken. mehr

Rührei-Prinzip wird GdF zum Verhängnis
IW-Gewerkschaftsspiegel, 30. November 2016

Volker Rieble Arbeitskampfrechtsprechung: Rührei-Prinzip wird GdF zum VerhängnisArrow

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in zwei Entscheidungen vom 25.8.2015 das Arbeitskampfrecht weiterentwickelt – jeweils am Streik der Fluglotsen (1 AZR 875/13 und 1 AZR 754/13). Am 26.7.2016 ist die dritte Lotsenstreik-Entscheidung ergangen (1 AZR 160/14), mit der seit längerer Zeit einmal wieder ein Streik für rechtswidrig erkannt und hieraus eine Schadensersatzpflicht der streikenden Gewerkschaft abgeleitet worden ist. mehr