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Mit einer Verordnung, deren Entwurf im Herbst 2011 vorgelegt wurde, besteht nun die Chance, einen funktionierenden Markt für die Bodendienste durchzusetzen. Denn die Fluggesellschaften dürfen künftig frei zwischen mehreren Drittanbietern und der Eigenabfertigung wählen. Zudem sollen die Zulassungsverfahren für die Dienstleister europaweit vereinheitlicht werden, damit ausländische Anbieter leichter zum Zuge kommen können.

In Europa setzen die Bodendienste schätzungsweise 13 Milliarden Euro im Jahr um und haben einen Anteil von circa 15 Prozent an der gesamten Wertschöpfung des Luftverkehrs. Etwa 60.000 Menschen arbeiten in Europa im Bodendienst, allein 8.000 davon am größten deutschen Flughafen Frankfurt.

Klaus-Heiner Röhl
Zur Liberalisierung der Flughafen-Bodendienste
IW-Trends 2/2012

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15. September 2017

Klaus-Heiner Röhl Schicksalstage für den deutschen LuftverkehrArrow

Nach der Bundestagswahl will der Gläubigerausschuss entscheiden, an wen Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin nach ihrem Insolvenzantrag verkauft wird. Der Markt ist im Umbruch – dank der Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs wird es aber wohl auch dann keine großen Preissprünge auf innerdeutschen Flügen geben, wenn die Lufthansa den Zuschlag bekommt. mehr auf iwd.de

Air Berlin
IW-Nachricht, 15. September 2017

Klaus-Heiner Röhl Air Berlin: Wettbewerb muss erhalten bleibenArrow

Am Freitagnachmittag endete die Bieterfrist für Übernahmeinteressenten der insolventen Airline Air Berlin. Angesichts der Situation der seit Jahren defizitären Fluggesellschaft und der Strukturen im Luftverkehr dürfte die Anzahl ernsthafter Interessenten überschaubar sein. Das sollte aber nicht zu weniger Wettbewerb am Himmel führen. mehr

Air Berlin: Eine Frage der Moral
IW-Nachricht, 13. September 2017

Hagen Lesch Air Berlin: Eine Frage der MoralArrow

Die Krankmeldungen von Piloten bei der Fluggesellschaft Air Berlin setzen sich fort. Dadurch schaden sie nicht nur dem Unternehmen und unbeteiligten Kunden der Fluggesellschaft, sondern auch sich selbst. Denn für potenzielle künftige Arbeitgeber ist das ein fatales Signal. mehr