Alarmstufe Rot für viele Berufe Image
Quelle: Fotolia

Danach bestehen in 111 Berufen aktuell Fachkräfteengpässe. Die Gegenüberstellung von Arbeitslosen und gemeldeten offenen Stellen für Dezember 2012 zeigt, dass Fachkräfte aller Qualifikationen gesucht werden. Besonders betroffen sind aber Berufe, die eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen. Hier gibt es in 58 Berufsgattungen Engpässe; das entspricht 20 Prozent aller Berufe mit diesem Qualifikationsniveau. Unter den zehn Berufen mit den größten Engpässen befinden sich allein acht Ausbildungsberufe und ein Fortbildungsberuf. Dazu zählen Kältetechniker, Altenpfleger, Mechatroniker und Elektriker. Der größte Engpass besteht der Untersuchung zufolge bei der Fachkrankenpflege. Dort stehen 100 gemeldeten Stellen nur 27 arbeitslose Krankenschwestern mit Weiterbildungsabschluss gegenüber. Unter den einzelnen Berufsfeldern sind die Bereiche Energie und Elektro sowie Maschinenund Fahrzeugtechnik am stärksten von Engpässen betroffen: Rund die Hälfte aller Berufe leidet hier unter Bewerbermangel.

Anhand der Studie können Unternehmen erkennen, in welchen Berufen Rekrutierungsprobleme zu erwarten sind und sich entsprechend darauf einstellen. Auch Berufsanfängern gibt die Analyse eine Vielzahl von Entscheidungshilfen.

Vera Demary / Susanne Seyda
Engpassanalyse 2013 – Besondere Betroffenheit in den Berufsfeldern Energie und Elektro sowie Maschinen- und Fahrzeugtechnik
Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

Ansprechpartner

21. März 2017

Jugendliche mit Behinderung Kein Handicap für die AusbildungArrow

Viele junge Leute mit Handicap absolvieren ihre Ausbildung in einem Berufsbildungswerk oder einer anderen geförderten Einrichtung. Dabei stehen viele Unternehmen einer betrieblichen Ausbildung von Menschen mit Behinderung durchaus offen gegenüber. Doch oft mangelt es schlicht an Kontakten. mehr auf iwd.de

Inklusion
IW-Pressemitteilung, 16. März 2017

Inklusion Potenzial entfaltenArrow

Menschen mit Behinderung sind besonders häufig arbeitslos – obwohl viele Unternehmen einer betrieblichen Ausbildung dieser Menschen offen gegenüberstehen. Wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, fehlt es jedoch häufig an Ansprechpartnern und einer regionalen Vernetzung. mehr

16. März 2017

Baumaschinenindustrie Schwächelnde Exporte schmälern UmsatzArrow

Im Jahr 2015 verzeichneten die Hersteller von Baumaschinen noch ein kräftiges Umsatzplus von 7,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. In den folgenden neun Monaten mussten sie trotz des anhaltenden Baubooms in Deutschland einen Gang zurückschalten. Grund dafür waren vor allem die schwächeren Exporte der Branche. mehr auf iwd.de