Unisextarife haben unerwünschte Folgen Image
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Ein Beispiel sind die ab dem 21. Dezember 2012 vorgeschriebenen Unisextarife für Versicherungen. Dass etwa privat krankenversicherte Männer und Frauen künftig trotz unterschiedlicher Risiken die gleichen Prämien zahlen müssen, könnte auch in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) die Beiträge in die Höhe treiben. Der Grund: Die privaten Versicherer müssen aufgrund der unsicheren Auswirkungen der Einheitstarife vorsichtiger kalkulieren, sodass privater Gesundheitsschutz insgesamt teurer wird. Wenn daraufhin mehr sogenannte Besserverdienende freiwillig in der GKV bleiben, zahlen diese zwar dort den Höchstbeitrag. Doch ihre nicht erwerbstätigen Ehepartner und Kinder, für die in den privaten Kassen eigene Prämien fällig werden, sind bei AOK und Co. beitragsfrei mitversichert. Fallen die zusätzlichen Kosten für diese Familienmitglieder zusammen höher aus als die Beiträge der neuen, zahlenden Versicherten, droht den gesetzlichen Kassen unterm Strich ein Minusgeschäft – und die Beitragssätze steigen.

Berthold Busch, Jochen Pimpertz
EU-Sozialpolitik – Einflüsse auf die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland
IW-Positionen Nr. 54, Köln 2012, 54 Seiten, 11,80 Euro
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Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperity
Gastbeitrag, 20. Juni 2017

Hubertus Bardt on KKC International Platform Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperityArrow

In an environment with growing protectionism and the danger of economic disintegration and shocks for the global trade policy system, a free trade agreement between Japan and Europe could set a positive example. Progress in the negotiations are necessary to foster growth and prosperity and to send a message to other countries, that modern market economies rely on good trade relations. mehr

20. Juni 2017

Interview mit Tobias Paulun „Mit einem liquiden Markt sollte man nicht spielen“Arrow

Damit die EU eines Tages eine Energieunion mit grenzüberschreitendem Handel und einer gemeinsamen Energiepolitik wird, hat die EU-Kommission in ihrem neuen „Strommarktdesign“ unter anderem vorgeschlagen, die Preiszonen im Strommarkt neu zu definieren. Was die European Energy Exchange (EEX) davon hält, erläutert Tobias Paulun, Mitglied des EEX-Vorstands, im iwd. Zunächst aber erklärt er, was die Energiebörse in Leipzig überhaupt macht. mehr auf iwd.de

Brexit
IW-Nachricht, 19. Juni 2017

Jürgen Matthes Brexit: Missverständnisse vermeidenArrow

Fast ein Jahr nach dem Referendum beginnen heute die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU. Die Lage scheint vertrackt, doch in der öffentlichen Debatte wird die bisherige Position der britischen Regierung häufig missverstanden – und damit auch die Chancen für konstruktive Verhandlungen übersehen. mehr