Betriebliche Weiterbildung Image
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Und gut 83 Prozent der befragten Firmen haben 2010 ihre Beschäftigten weitergebildet. Die Mitarbeiter haben diese Chance auch intensiv genutzt: Im Schnitt nahm jeder Beschäftigte gut 29 Stunden an Seminaren und Informationsveranstaltungen teil – im Jahr 2007, zum Zeitpunkt der vorherigen IW-Befragung, waren es erst knapp 22 Stunden.

Damit hat sich die Weiterbildung innerhalb von drei Jahren deutlich intensiviert. Das liegt größtenteils an den Mitarbeitern. Sie haben die durch Kurzarbeit und Überstundenabbau in der Krise frei gewordene Zeit vermehrt genutzt, um zusätzliche Qualifikationen zu erwerben. Im Jahr 2010 bildete sich jeder Beschäftigte durchschnittlich zehn Stunden in der Freizeit weiter – fast ein Drittel der insgesamt in Workshops und Veranstaltungen verbrachten Zeit. Im Vergleich zu 2007 hat sich damit der Freizeitaufwand mehr als verdoppelt. Aber auch der Stundenumfang für Weiterbildung während der Arbeitszeit ist gestiegen – um 14 Prozent.

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4. Oktober 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Personalsuche im AuslandArrow

Deutsche Unternehmen haben auch an ihren Auslandsstandorten oft damit zu kämpfen, dass es an beruflich qualifizierten Mitarbeitern mangelt. Was die Betriebe dagegen tun können, zeigt das IW Köln am Beispiel von sechs Schwellenländern. mehr auf iwd.de

2. Oktober 2017

Alexander Burstedde Fachkräftemangel: Die Kleinen trifft’s am meistenArrow

Kleinere und mittlere Unternehmen haben fast doppelt so häufig Probleme, freie Stellen zu besetzen, wie große Firmen. Um dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen, sollten deshalb vor allem mittelständische Betriebe die staatlichen Unterstützungsangebote verstärkt wahrnehmen. mehr auf iwd.de

Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt: Wechseln ist aufwendig
Interview, 29. September 2017

Holger Schäfer in der Süddeutschen Zeitung Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt: Wechseln ist aufwendigArrow

Wo Lücken gefüllt werden müssen, ist die Fluktuation hoch, sagt IW-Arbeitsmarktökonom Holger Schäfer im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. In Branchen dagegen, die ein hohes Qualifikationsniveau erfordern, ist sie geringer. mehr