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Das belegt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach haben Absolventen der Berufsbildungswerke, an denen behinderte Jugendliche mit einem ganzheitlichen Ansatz für das Erwerbsleben qualifiziert werden, im Durchschnitt bereits nach zehn Jahren mehr erwirtschaftet, als ihre Ausbildung zusätzlich gekostet hat. Der Grund: Die Fachkräfte sind häufiger erwerbstätig und erzielen höhere Einkommen als behinderte Jugendliche ohne Abschluss an einem BBW.

Lediglich 2,4 Prozent der BBW-Absolventen der Jahre 1995 bis 2008 hatten laut IW-Studie im Jahr 2010 noch keinen einzigen Job erhalten. Behinderte Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung verdienen durchschnittlich rund 6.100 Euro pro Jahr mehr als solche ohne Berufsabschluss.

Michael Neumann, Dirk Werner
Berufliche Rehabilitation behinderter Jugendlicher
IW-Analysen Nr. 81, Köln 2012, 72 Seiten, 18,90 Euro
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Ansprechpartner

13. November 2017

Agnes Millack Schwerbehinderte noch besser integrierenArrow

Durch integrative Maßnahmen fanden in den vergangenen Jahren Menschen mit einer Schwerbehinderung in Deutschland häufiger einen Job. Doch viele Erwerbsfähige dieser Gruppe konnten bislang auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelt werden. Das gilt es zu ändern. mehr auf iwd.de

IW-Report, 4. September 2017

Christiane Flüter-Hoffmann / Oliver Stettes / Patricia Traub Mit Multipler Sklerose im JobArrow

Viele Menschen stehen trotz ihrer Erkrankung an Multipler Sklerose (MS) als qualifizierte Fachkräfte aktiv im Berufsleben, so die Ergebnisse einer empirischen REHADAT-Studie auf Basis einer Befragung von rund 750 Betroffenen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten, nämlich zwei Drittel, arbeitet in Vollzeit und ein Viertel kann seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommen, ohne auf unterstützende Maßnahmen angewiesen zu sein. mehr

Beschäftigte mit Behinderung
IW-Nachricht, 3. Mai 2017

Beschäftigte mit Behinderung Quote fast erfüllt Arrow

Öffentliche Verwaltungen und Unternehmen in Deutschland haben im Jahr 2015 über eine Million Menschen mit Behinderung beschäftigt. Die gesetzliche Quote von 5 Prozent haben sie damit nur knapp verfehlt. Dabei würden viele Firmen gerne mehr leisten – wissen aber nicht genau, wie. mehr