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Ebenfalls gut ein Drittel der Unternehmen unterstützt Studenten bei ihrer Abschluss- oder Doktorarbeit, indem die Firmen den Nachwuchsakademikern die Möglichkeit geben, eine betriebliche Problematik wissenschaftlich zu analysieren.

Am häufigsten profitieren die ökonomischen Fakultäten von den Zuwendungen der Betriebe – rund jedes zweite Unternehmen fördert die Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. An zweiter Stelle rangieren die Ingenieurwissenschaften (32 Prozent), gefolgt von den Fächern Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (22 Prozent).

Insgesamt haben die Unternehmen in Deutschland im Jahr 2009 mehr als 2,2 Milliarden Euro in die akademische Ausbildung an den Hochschulen investiert. Davon erhielten die Hochschulen rund 640 Millionen Euro in Form von finanziellen Zuwendungen, Sach- und Servicespenden sowie von Stiftungsprofessuren. Rund 1,5 Milliarden Euro kamen den Studenten direkt zugute.

Christiane Konegen-Grenier, Thorsten Lang, Mathias Winde
Investitionen in die akademische Bildung
IW-Trends 4/2011

Gutachten, 26. Oktober 2017

Regina Flake / Lydia Malin / Paula Risius Ausbildung oder Studium? Arrow

Unternehmen können immer mehr Ausbildungsstellen nicht besetzen. Dies birgt die Gefahr, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen mittelfristig ihre Ausbildungsaktivitäten zurückfahren, was gravierende Auswirkungen auf die Fachkräftesituation auf dem Arbeitsmarkt hätte. mehr

IW-Trends, 26. Oktober 2017

Regina Flake / Lydia Malin / Paula Risius Bildungsentscheidung von Abiturienten für Ausbildung oder StudiumArrow

Der Anteil der Abiturienten unter den Schulabgängern steigt seit vielen Jahren an. Inzwischen erwirbt mehr als die Hälfte eines Jahrgangs die Hochschulzugangsberechtigung und die Anzahl der Studienanfänger hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Gleichzeitig brechen 29 Prozent ihr Studium vorzeitig ab. Das zeigt, dass die Entscheidung für ein Studium nicht für alle Studienanfänger optimal ist. mehr

IW-DREF-Studentenwohnpreisindex
Gutachten, 2. Oktober 2017

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer StudentenwohnpreisindexArrow

Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr