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Danach ist die Stimmung in den deutschen Wirtschaftsverbänden zwar nicht mehr so herausragend wie im vergangenen Jahr, von Trübsinn kann gleichwohl keine Rede sein. Immerhin 10 der 45 befragten Verbände berichten, die Lage sei besser als zum Jahreswechsel 2006/2007. Weitere 23 Branchen bezeichnen sie als unverändert, und 12 melden eine Verschlechterung. Für das kommende Jahr erwarten die meisten Branchen, dass die Geschäfte zumindest ebenso gut gehen werden wie 2007 – und sich dies positiv auf die Beschäftigungsentwicklung auswirkt.

„Die in vielen Bereichen erfreuliche Produktions- und Umsatzentwicklung sowie die rege Investitionstätigkeit beleben auch den deutschen Arbeitsmarkt. Dies ist ein positives Zeichen für die künftige wirtschaftliche Entwicklung“, erklärt der IW-Direktor weiter. Trotzdem warnt Hüther vor allzu großer Euphorie. Schließlich seien vor allem die außenwirtschaftlichen Konjunkturrisiken größer geworden.

Die Aussichten für 2008 im Einzelnen:

Produktion

• Der Optimismus überwiegt – von 45 befragten Wirtschaftsverbänden erwarten 25 eine etwas höhere Produktion oder einen etwas höheren Umsatz als 2007. Der Maschinen- und Anlagenbau hat sogar wesentlich verbesserte Geschäfte im Visier.• Weitere 14 Sparten gehen von konstanten Produktionszahlen aus.• Lediglich 4 Bereiche halten eine geringfügige Verschlechterung für wahrscheinlich – dies gilt unter anderem für den Bankensektor.

Investitionen

• Die deutsche Wirtschaft wächst zunehmend aus eigener Kraft. Während 25 der 45 befragten Verbände meinen, dass die ihnen angeschlossenen Unternehmen 2008 genauso viel investieren wie im abgelaufenen Jahr, prognostizieren 14 Branchen sogar eine höhere Investitionstätigkeit.• Gerade einmal 6 Sparten rechnen mit geringeren Investitionen ihrer Betriebe – vor allem der Einzelhandel zeigt sich hier pessimistisch.

Beschäftigung

• Recht günstig schätzen die Befragten die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ein – 16 von 45 Verbänden sind der Ansicht, ihre Unternehmen werden 2008 ihren Beschäftigungsstand erhöhen. Nur 6 Verbände kalkulieren für ihr Gewerbe einen Personalabbau ein.•Rund die Hälfte der Wirtschaftsverbände sagt eine konstante Mitarbeiterzahl ihrer Unternehmen voraus.

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