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Nachbesserungsbedarf besteht dagegen in Europa. Ein in 13 europäischen Ländern für zehn Jahre gültiges Patent kostet beispielsweise knapp 30.000 Euro. Allein rund 8.000 Euro entfallen auf Übersetzungen in die jeweiligen Landessprachen. Damit müssen Firmen für ein Patent in Europa etwa achtmal so viel bezahlen wie für ein vergleichbares Schutzrecht in den USA. Ein Gemeinschaftspatent, das in der gesamten EU gilt, sowie eine einheitliche Patentrechtsprechung würden den Forschern helfen und Europa wettbewerbsfähiger machen – zudem könnten forschende Unternehmen jährlich rund 400 Millionen Euro an Anwalts- und Übersetzerkosten sparen.

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IW-Kurzbericht, 13. Juni 2017

Sarah Berger / Oliver Koppel / Enno Röben Deutschlands Hochburgen der Digitalisierung Arrow

Eine Big-Data-Analyse von Patentanmeldungen zeigt die Entstehungsorte deutscher Digitalisierungstechnologie. Leistungsstarke Cluster sind die süddeutschen Großstädte. Allein München bringt hierzulande jedes vierte Digitalisierungspatent hervor, mehr als jeder dritte Landkreis hingegen kein einziges. Nachholbedarf besteht noch in Ostdeutschland sowie im Nordwesten. mehr

5. Januar 2017

Forschungsausgaben Aller guten Dinge sind 3,5Arrow

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2015 mehr denn je in Forschung und Entwicklung investiert. Doch um zur internationalen Spitze aufzuschließen, reicht das gesamtwirtschaftliche Engagement noch nicht aus. Die Bundesregierung wäre deshalb gut beraten, endlich eine steuerliche Forschungsförderung auf den Weg zu bringen. mehr auf iwd.de