Rohstoffpreise Image
Quelle: Fotolia

Er erfasst die Preise der mengen- und kostenmäßig wichtigsten Industriemetalle, die nach Deutschland importiert werden, und wird künftig monatlich aktualisiert.

Von 1999 bis Anfang 2008 verteuerten sich demnach die nach Deutschland gelieferten Industriemetalle um mehr als 250 Prozent. Nach einer kurzen Entspannung erreichte der IMP-Index im Februar 2011 einen neuen Höchststand. Verantwortlich dafür sind die hohen Preise für Kupfer, ebenso die Verteuerung von Eisenerz sowie der Anstieg des Goldpreises. Nur der stabile Aluminiumpreis hat einen noch größeren Höhenflug des IMP-Indexes verhindert. Sollte der langfristige Trend sich fortsetzen, würden die Ausgaben der deutschen Wirtschaft für die notwendigen Importe von zuletzt knapp 22,6 Milliarden Euro auf 38,6 Milliarden Euro im Jahr 2015 ansteigen.

Hubertus Bardt
Rohstoffpreise – Entwicklung und Bedeutung für die deutsche WirtschaftIW-Trends 2/2011

Ansprechpartner

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 15. August 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Eisenerz und Euro prägen Anstieg der MetallpreiseArrow

Im Juli haben die Preise für die wichtigsten Importmetalle der deutschen Industrie wieder leicht zugelegt, nachdem sie zuvor vier Monate in Folge gesunken waren, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Ohne die starke Aufwertung des Euro in Relation zum Dollar wäre der Anstieg allerdings noch viel deutlicher ausgefallen. mehr

7. August 2017

Benjamin Tischler Seltene Erden: Auf der Suche nach AlternativenArrow

Für Branchen wie die Hersteller von Windkraftanlagen sind Seltene Erden ein wichtiger Rohstoff. Weltweit größter Produzent der begehrten Metalle ist China. Als das Land 2010 Exportquoten ankündigte, schossen die Preise kurzzeitig in astronomische Höhen. Im Rückblick betrachtet war diese Preis-Rallye ein wichtiger Weckruf. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 25. Juli 2017

Berthold Busch Produktions- und Lieferverflechtungen zwischen britischen Branchen, der EU und DeutschlandArrow

Geht es nach der britischen Regierung, wird das Vereinigte Königreich mit dem Austritt aus der Europäischen Union auch den Binnenmarkt und die Zollunion verlassen. Das bedeutet, dass der Warenhandel zwischen beiden Wirtschaftsräumen künftig durch nicht-tarifäre Handelshemmnisse, im schlimmsten Fall sogar durch Zölle behindert wird. Dies hat möglicherweise nicht nur Mehrkosten für den Endverbraucher zur Folge. mehr