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Er erfasst die Preise der mengen- und kostenmäßig wichtigsten Industriemetalle, die nach Deutschland importiert werden, und wird künftig monatlich aktualisiert.

Von 1999 bis Anfang 2008 verteuerten sich demnach die nach Deutschland gelieferten Industriemetalle um mehr als 250 Prozent. Nach einer kurzen Entspannung erreichte der IMP-Index im Februar 2011 einen neuen Höchststand. Verantwortlich dafür sind die hohen Preise für Kupfer, ebenso die Verteuerung von Eisenerz sowie der Anstieg des Goldpreises. Nur der stabile Aluminiumpreis hat einen noch größeren Höhenflug des IMP-Indexes verhindert. Sollte der langfristige Trend sich fortsetzen, würden die Ausgaben der deutschen Wirtschaft für die notwendigen Importe von zuletzt knapp 22,6 Milliarden Euro auf 38,6 Milliarden Euro im Jahr 2015 ansteigen.

Hubertus Bardt
Rohstoffpreise – Entwicklung und Bedeutung für die deutsche WirtschaftIW-Trends 2/2011

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23. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl Rund um die Uhr bereitArrow

Durch flexible Produktionsformen laufen Maschinen immer länger, viele Unternehmen fertigen in Mehrschichtsystemen. Damit Unterbrechungen der Produktion vermieden werden, kommt der M+E-Branche Reparatur und Instandhaltung eine besondere Rolle zu: Die Anlagen werden rund um die Uhr gewartet und, wenn nötig, repariert. mehr auf iwd.de

14. Juni 2017

Christian Rusche Produktionstechnik: Die Welt druckt 3-D Arrow

Ob Flugzeugturbinen, Schuhe, Prothesen oder Fruchtgummi: Die Einsatzmöglichkeiten für 3-D-Drucker kennen kaum noch Grenzen. Auch wirtschaftlich ist der Markt eine einzige Erfolgsstory. Deutsche Firmen stehen den neuen Produktionsmöglichkeiten besonders offen gegenüber. mehr auf iwd.de

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 9. Juni 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Talfahrt der Metallpreise gewinnt an DynamikArrow

Mit den deutlichen Preisrückgängen im Mai hat sich der Abwärtstrend an den Metallmärkten beschleunigt, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Im vergangenen Monat ist der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) im Vergleich zum Vormonat um 20,7 Punkte auf 321,4 gefallen. mehr