Ingenieure Image
Quelle: Fotolia

Der Ingenieurberuf profitiert davon, dass es in den vergangenen Jahren für Kinder nichtakademischer Eltern generell leichter geworden ist, eine Hochschulkarriere einzuschlagen. Erreichten in Deutschland Mitte der 1990er Jahre erst 15 Prozent von ihnen einen Studienabschluss, sind es aktuell 20 Prozent.

Dass gerade der technikinteressierte Nachwuchs seine Bildungschancen konsequent nutzt, ist auch gut so – schließlich werden Ingenieure dringend gebraucht. Im vergangenen Jahr lag die Differenz zwischen freien Jobs und verfügbaren Arbeitskräften im Mittel bei 35.900 unbesetzten Stellen, aktuell sind es sogar bereits wieder über 60.000. Das kostet bares Geld: Mindestens 3,3 Milliarden Euro Wertschöpfungsverlust sind Deutschland durch den Fachkräfteengpass 2010 entstanden.

Oliver Koppel
Ingenieurarbeitsmarkt 2010/11 – Fachkräfteengpässe trotz Bildungsaufstieg
Studie in Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure
IconDownload | PDF

Ansprechpartner

21. März 2017

Jugendliche mit Behinderung Kein Handicap für die AusbildungArrow

Viele junge Leute mit Handicap absolvieren ihre Ausbildung in einem Berufsbildungswerk oder einer anderen geförderten Einrichtung. Dabei stehen viele Unternehmen einer betrieblichen Ausbildung von Menschen mit Behinderung durchaus offen gegenüber. Doch oft mangelt es schlicht an Kontakten. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 14. Februar 2017

Oliver Koppel / Axel Plünnecke Erste Erfolge der qualifizierten Zuwanderung aus IndienArrow

Bereits in den letzten Jahren haben Zuwanderer erheblich zur Fachkräftesicherung in MINT-Berufen beigetragen. Bestrebungen, MINT-Zuwanderer aus dem Herkunftsland Indien zu gewinnen, zeigen erste Erfolge – sowohl die Zahl der Beschäftigten in akademischen MINT-Berufen als auch die Zahl der Studierenden in MINT-Fächern sind zuletzt deutlich gestiegen. mehr

23. Dezember 2016

Demografie Generation WunschkonzertArrow

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Der chronische Kindermangel hat sich längst auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen: Junge Jobstarter haben so viele Chancen wie noch nie. In den Unternehmen sind Berufseinsteiger als „knappe Ressource“ so stark nachgefragt, dass sie ihre Wünsche und Vorstellungen oft durchsetzen können. mehr auf iwd.de