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Der Ingenieurberuf profitiert davon, dass es in den vergangenen Jahren für Kinder nichtakademischer Eltern generell leichter geworden ist, eine Hochschulkarriere einzuschlagen. Erreichten in Deutschland Mitte der 1990er Jahre erst 15 Prozent von ihnen einen Studienabschluss, sind es aktuell 20 Prozent.

Dass gerade der technikinteressierte Nachwuchs seine Bildungschancen konsequent nutzt, ist auch gut so – schließlich werden Ingenieure dringend gebraucht. Im vergangenen Jahr lag die Differenz zwischen freien Jobs und verfügbaren Arbeitskräften im Mittel bei 35.900 unbesetzten Stellen, aktuell sind es sogar bereits wieder über 60.000. Das kostet bares Geld: Mindestens 3,3 Milliarden Euro Wertschöpfungsverlust sind Deutschland durch den Fachkräfteengpass 2010 entstanden.

Oliver Koppel
Ingenieurarbeitsmarkt 2010/11 – Fachkräfteengpässe trotz Bildungsaufstieg
Studie in Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure
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IW-Pressemitteilung, 20. April 2017

Fachkräfteengpass Mangel ist die RegelArrow

Unternehmen finden hierzulande immer schwerer Fachkräfte: Deutschlandweit können Firmen bereits etwa jede zweite Stelle nur schwer besetzen. Dabei gibt es aber große regionale Unterschiede, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Unternehmen, Jugendliche und Arbeitslose müssen flexibler werden. mehr

Gutachten, 20. April 2017

Alexander Burstedde / Paula Risius Fachkräfteengpässe in UnternehmenArrow

Die vorliegende Studie gibt eine Übersicht über die regionale Verteilung von Fachkräfteengpässen in Deutschland. Sie analysiert die Fachkräftesituation in 1.296 Berufen und berücksichtigt dabei die Besonderheiten in 156 Regionen. Ein Kernergebnis ist, dass inzwischen die Hälfte aller Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben wird. mehr

20. April 2017

Fachkräftemangel Fachkräftemangel: Starkes regionales GefälleArrow

Die Fachkräfteengpässe auf dem deutschen Arbeitsmarkt nehmen zu, sie sind aber nicht flächendeckend. Tatsächlich entscheiden die Region, die gewünschte Fachrichtung und das Qualifikationsniveau darüber, ob ein Unternehmen Schwierigkeiten hat, passende Bewerber für offene Stellen zu finden. mehr auf iwd.de