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Das größte Ungleichgewicht im bilateralen Handel besteht mit China: Der Wert der von den Amerikanern aus dem Reich der Mitte importierten Waren lag 2008 um 268 Milliarden Dollar über dem Wert der dorthin exportierten Güter.

Damit ist China der wichtigste Handelspartner der USA. Die Vereinigten Staaten werfen der Regierung in Peking in diesem Zusammenhang schon seit vielen Jahren vor, dass sie die chinesische Währung Yuan künstlich niedrig halte und sich auf diese Weise Wettbewerbsvorteile im Exportgeschäft verschaffe. Im Sommer 2010 reagierte China auf diese Kritik und ließ eine sachte Aufwertung der Landeswährung zu – die Exportpreise für die chinesischen Billigprodukte tangierte dies bislang allerdings kaum. Wenn die USA tatsächlich ihr massives Leistungsbilanzdefizit reduzieren wollen, ist es mit einer deutlichen Aufwertung des Yuan allein aber ohnehin nicht getan. Eine weniger expansive Geld- und Fiskalpolitik der Vereinigten Staaten dürfte ebenfalls helfen, das Ungleichgewicht zu reduzieren.

Klaus Hafemann, Michael Hüther
Entwicklung und Determinanten des US-Leistungsbilanzdefizits
IW-Trends 1/2011

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26. April 2017

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Seit der Wahl Donald Trumps sorgen die US-Pläne, die Unternehmensbesteuerung zu reformieren, weltweit für Aufregung. Johannes Becker, Direktor des Instituts für Finanzwissenschaft an der Universität Münster, erklärt, was der Systemwechsel für Europa – insbesondere für die Exportnation Deutschland – bedeuten würde. mehr auf iwd.de

25. April 2017

Gastbeitrag US-Steuerreform: Brillant oder fatal?Arrow

In den USA wird eine geradezu revolutionäre Reform der Unternehmensbesteuerung diskutiert, mit der die weltweiten Besteuerungsprinzipien aufgegeben würden. Die Pläne sind zwar theoretisch brillant, bergen aber viele Risiken. Im schlimmsten Fall droht sogar ein Handelskrieg, sagt Ralph Brügelmann, Steuerexperte beim Bundesverband der Deutschen Industrie, in seinem Gastbeitrag. mehr auf iwd.de

„Verheerend für das Investitionsklima”
Interview, 15. April 2017

Michael Hüther auf Spiegel Online „Verheerend für das Investitionsklima”Arrow

Was kommt nach dem Türkei-Referendum? Diese Frage beschäftigt auch deutsche Investoren. IW-Direktor Michael Hüther befürchtet nachhaltige Schäden für alle Beteiligten, wie er im Interview mit Spiegel Online erklärt. mehr