Energetische Sanierung Image
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Selbst in den Fällen, in denen Mieterhöhungen erfolgten, ist der Gewinn für Vermieter in der Regel überschaubar: Bei 86 Prozent der sanierten Objekte betrug die dadurch erzielte Rendite weniger als 5 Prozent. Das liegt zum einen daran, dass jede Wohnung und jedes Haus aufgrund des Baujahrs, der Bauart und Nutzung unterschiedlichen Modernisierungsbedarf aufweist. Daher variieren der Sanierungsumfang, das Einsparpotenzial und die erzielbare Rendite stark. Zum anderen gelingt es vielen Vermietern schlicht nicht, die Sanierungskosten in ausreichendem Maße auf die Mieter umzulegen. Bislang wird versucht, den Sanierungsstau mittels einer Vielzahl von länderspezifischen und kommunalen Programmen zu beheben. Das ist nach IW-Erkenntnissen aber gar nicht sinnvoll: National gebündelte Darlehen und Zuschüsse für sanierungswillige Immobilienbesitzer könnten demnach deutlich mehr bewirken.

Ralph Henger, Michael Voigtländer
Einflussfaktoren auf die Rentabilität energetischer Sanierungen bei Mietobjekten
IW-Trends 1/2011

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7. November 2017

Interview mit Jürgen Hacker „Nationale Alleingänge sind in der Klimapolitik kontraproduktiv“Arrow

Immer wieder wird das Emissionshandelssystem der EU dafür kritisiert, das Klima nicht ausreichend zu schützen. Doch trotz einiger Unzulänglichkeiten ist es für den Umweltökonomen Jürgen Hacker der beste Weg, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Im iwd-Interview erklärt der Vorsitzende des Bundesverbands Emissionshandel und Klimaschutz (bvek), wie sich der Zertifikatehandel noch optimieren ließe. mehr auf iwd.de

6. November 2017

Benjamin Tischler Klimapolitik: Worthülsen mit Inhalt füllen Arrow

Vom 6. bis zum 17. November schaut die Welt gebannt auf Bonn. Denn auf der 23. UN-Klimakonferenz geht es darum, die bislang überwiegend vagen Worthülsen des Pariser Klimaabkommens mit konkreten Regelungen zu füllen. Je schneller dies gelingt, desto früher können Klimaschutzverpflichtungen verhandelt werden. Die Zeit drängt, denn ohne rasche und drastische Emissionsreduktionen kann die globale Erwärmung nicht auf 2 Grad Celsius begrenzt werden. mehr auf iwd.de

28. September 2017

Adriana Neligan M+E-Industrie: Effizienter und klimafreundlicherArrow

Klimawandel, wachsende Weltbevölkerung und Umweltverschmutzung belasten zunehmend die Ökosysteme. Nachhaltiges Wirtschaften wird daher immer wichtiger. Noch mehr Anstrengungen im Umweltschutz haben sich auch die M+E-Betriebe auf die Fahne geschrieben. Vor allem investieren sie kräftig in den Klimaschutz. mehr auf iwd.de