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Die deutsche Wirtschaft verdankt ihren 6. Platz unter 142 Staaten insbesondere der vorzüglichen heimischen Infrastruktur. Gelobt werden vom Weltwirtschaftsforum das dichtgeknüpfte Straßen- und Eisenbahnnetz sowie die leistungsfähigen Flughäfen. Den Unternehmen bescheinigen die Experten modernste Produktionsverfahren. Deutsche Firmen nutzten zudem nur selten Lizenzen und imitieren kaum ausländische Erzeugnisse, was für deren Innovationsstärke spreche. Dass sich Deutschland im Gesamtranking nicht besser platziert hat, ist seinem stark regulierten Arbeitsmarkt geschuldet. Die strengen Kündigungsregelungen erschweren Neueinstellungen.

Der Report des Weltwirtschaftsforums enthält einen umfassenden Datensatz für alle 142 untersuchten Volkswirtschaften. Insgesamt wurden über 110 Wirtschaftsindikatoren erfasst und zu einem Gesamtindex zusammengefasst. Die Werte für Deutschland hat die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH ermittelt.

The Global Competitiveness Report
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Gerechtigkeitspolitische Handlungsfelder in Deutschland: relevante Probleme angemessen angehen
IW policy paper, 19. Juni 2017

Christina Anger / Michael Hüther / Hans-Peter Klös / Judith Niehues / Klaus-Heiner Röhl / Holger Schäfer Gerechtigkeitspolitische Handlungsfelder in DeutschlandArrow

Zentrale verteilungspolitische Indikatoren in Deutschland haben sich seit dem Jahr 2005 wieder normalisiert oder sogar strukturell verbessert. Dennoch bleiben mindestens drei zentrale Herausforderungen. mehr

Interview, 1. Juni 2017

Michael Hüther in return „Was deutsche CEOs bewegt”Arrow

Welche Probleme bereiten deutschen Managern Kopfzerbrechen? Dieser Frage ist das IW Köln nachgegangen und zu dem Schluss gelangt: Vor allem die unsichere politische Lage rund um den Globus. Warum das so ist und ob die Sorgen berechtigt sind, erklärt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Magazin return. mehr

9. Mai 2017

Kommentar von Margarete Haase „Ist NRW ein Industrieland oder ein Naturschutzreservat?“Arrow

Zahlreiche umwelt- und klimapolitische Alleingänge der amtierenden Düsseldorfer Landesregierung haben die Betriebe in Nordrhein-Westfalen unverhältnismäßig belastet, schreibt Margarete Haase, Mitglied des Vorstands der Kölner Deutz AG, in ihrem Kommentar für den iwd. Die Vizepräsidentin von „unternehmer nrw“ plädiert deshalb dafür, der Wirtschaftspolitik nach der Landtagswahl wieder einen höheren Stellenwert beizumessen. mehr auf iwd.de