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Ein wichtiger Indikator sind beispielsweise die Staatsfinanzen, besonders die impliziten, nicht direkt ausgewiesenen Schulden. Das sind jene staatlichen Ausgaben, die etwa durch gesellschaftliche Veränderungen wie die Überalterung entstehen, aber nicht durch künftige Einnahmen gedeckt werden – was etwa das Rentensystem enorm belastet. Bereits 2005 waren die impliziten Schulden dreieinhalbmal so hoch wie die expliziten Schulden. Zudem sollte auch die Abgabenquote in Betracht gezogen werden, wenn es um nachhaltiges Wirtschaften geht. Denn wer viele Steuern zahlen muss, investiert in der Regel weniger gern. Würde die hohe deutsche Abgabenquote sinken, wäre das eine gute Basis für ein stärkeres wirtschaftliches Wachstum.

Hubertus Bardt
Indikatoren ökonomischer Nachhaltigkeit
IW-Analysen Nr. 72, Köln 2011, 52 Seiten, 16,90 Euro
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