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Ein wichtiger Indikator sind beispielsweise die Staatsfinanzen, besonders die impliziten, nicht direkt ausgewiesenen Schulden. Das sind jene staatlichen Ausgaben, die etwa durch gesellschaftliche Veränderungen wie die Überalterung entstehen, aber nicht durch künftige Einnahmen gedeckt werden – was etwa das Rentensystem enorm belastet. Bereits 2005 waren die impliziten Schulden dreieinhalbmal so hoch wie die expliziten Schulden. Zudem sollte auch die Abgabenquote in Betracht gezogen werden, wenn es um nachhaltiges Wirtschaften geht. Denn wer viele Steuern zahlen muss, investiert in der Regel weniger gern. Würde die hohe deutsche Abgabenquote sinken, wäre das eine gute Basis für ein stärkeres wirtschaftliches Wachstum.

Hubertus Bardt
Indikatoren ökonomischer Nachhaltigkeit
IW-Analysen Nr. 72, Köln 2011, 52 Seiten, 16,90 Euro
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29. August 2017

Matthias Diermeier / Henry Goecke / Adriana Neligan Riskante RohstoffquellenArrow

Vor allem die deutsche Industrie ist auf Rohstofflieferungen aus dem Ausland angewiesen. Der Wert dieser Importe hat sich zwischen 1995 und 2011 verfünffacht. Auch der Anteil der Einfuhren aus politisch und wirtschaftlich besonders risikobehafteten Ländern ist gestiegen – auf mittlerweile deutlich über 60 Prozent. mehr auf iwd.de

25. August 2017

Theresa Eyerund / Adriana Neligan Nahrungsmittel: Zu gut für die TonneArrow

Jedes Jahr werfen die Bundesbürger im Schnitt 82 Kilogramm Lebensmittel weg. Allerdings sind längst nicht alle Generationen gleich verschwenderisch – auch aus historischem Grund. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 14. August 2017

Theresa Eyerund / Adriana Neligan Verschwenderische Generationen X und YArrow

82 kg Lebensmittel wirft jeder Bundesbürger pro Jahr weg. Dabei ist das Wegwerfverhalten keineswegs über die Bevölkerung gleich verteilt. Während ältere Generationen aufgrund ihrer (Nach-)Kriegserfahrungen sparsam sind, verschwenden die Generationen X und Y deutlich mehr Ess- und Trinkbares. mehr