US-Gesundheitsreform Image
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Um hier Abhilfe zu schaffen, sieht die 2010 vom US-Kongress verabschiedete Gesundheitsreform als Kernstück eine Versicherungspflicht vor. Zudem sind steuerfinanzierte Zuschüsse zu den Versicherungsbeiträgen für all jene vorgesehen, deren Einkommen maximal 400 Prozent der amtlichen Armutsgrenze beträgt. Die Reform wird in den kommenden zehn Jahren nach bisherigen Schätzungen etwa 940 Milliarden Dollar kosten – aber vor allem die Versicherungsbeiträge der weniger gut Verdienenden deutlich senken. Den Versicherungen winken mehr als 30 Millionen neue Kunden – ein Markt, dessen Wert schon jetzt auf 2,2 Billionen Dollar geschätzt wird.

Zuvor bleibt jedoch abzuwarten, wie die Gerichte über die Gesundheitsreform urteilen. Denn 28 Bundesstaaten der USA haben gegen die vorgesehene Krankenversicherungspflicht geklagt – am Ende wird wohl der Supreme Court über deren Verfassungskonformität entscheiden.

Waltraut Peter
Historie und Perspektiven der US-Krankenversicherung
gefördert von der informedia-Stiftung – Gemeinnützige Stiftung für Gesellschaftswissenschaften und Publizistik Köln
IW-Trends 3/2011

IW-Kurzbericht, 16. März 2017

Galina Kolev Exportüberschuss mit den USA: eine RelativierungArrow

Der deutsche Exportüberschuss wird stark von den USA kritisiert. Zwar ist die deutsche Wirtschaft Vorreiter unter den EU-Mitgliedstaaten gemessen am absoluten Handelsbilanzüberschuss. Doch das Bild ändert sich, wird auch die wirtschaftliche Größe der einzelnen Länder berücksichtigt. Auch andere EU-Länder, allen voran Irland, dürften durch einen neuen Protektionismus Nachteile erfahren. mehr

Transatlantischer Handel
IW-Nachricht, 16. März 2017

Transatlantischer Handel Trumps verzerrte SichtArrow

Wenn Angela Merkel am Freitag auf Donald Trump trifft, wird es insbesondere um den transatlantischen Handel gehen. Deutschland steht mit seinem Exportüberschuss im Fokus der Kritik des US-Präsidenten. Dabei ist der Überschuss in der Handelsbilanz anderer EU-Staaten relativ betrachtet deutlich größer. mehr

Die Werte des Westens
Gastbeitrag, 16. März 2017

Michael Hüther in der Börsen-Zeitung Die Werte des WestensArrow

Unternehmerisches Handeln muss die Grundlagen und Voraussetzungen des Kapitalismus immer im Blick behalten – und verteidigen. Ein Gastbeitrag von Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, in der Börsen-Zeitung. mehr