IW-Bildungsmonitor Image
Quelle: Fotolia

Schlusslichter sind das Saarland, Bremen und Sachsen-Anhalt mit nur 45 Punkten. Immerhin haben sich sämtliche Bundesländer seit 2002 verbessert und im Schnitt 4,4 Punkte hinzugewonnen. Das ist das aktuelle Ergebnis des Bildungsmonitors des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, der im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt wurde.

Das Spitzenquartett unter den Ländern schneidet etwa im Bereich Ausbildungsqualität durchgängig hervorragend ab. Bayerische Schüler beispielsweise erzielten 2003 in den drei PISA-Testfächern Leseverständnis, Naturwissenschaften und Mathematik 518 bis 533 Punkte – jeweils rund 30 Punkte mehr als der Durchschnitt in Deutschland. Und in Sachsen kamen zuletzt auf einen Gymnasiallehrer nur 15 Schüler, während das bundesweite Mittel bei fast 18 Zöglingen je Lehrkraft liegt. Zudem genießen die Bildungsausgaben in den vier Ländern eine hohe Priorität und werden relativ effizient eingesetzt – z.B. durch einen überdurchschnittlichen Anteil der zukunftsgerichteten Investitionen an den Hochschulbudgets.

Axel Plünnecke, Oliver Stettes
IW-Bildungsmonitor 2005 – Die Bildungssysteme der Bundesländer im Vergleich
IW-Trends 2/2006

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.)
Wo die Bildungslandschaft blüht
Köln 2006, 36 Seiten, 7,80 Euro
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter www.divkoeln.de

5. Juli 2017

Tobias Hentze Steuerregen ist LändersegenArrow

Fast alle Parteien versprechen im Bundestagswahlkampf Steuersenkungen. Und in der Tat: Dass der Staat seit einigen Jahren in Geld schwimmt, ist kaum jemandem verborgen geblieben. Wohl aber, wer davon in erster Linie profitiert. mehr auf iwd.de

Machtverteilung nach Wahlen
IW-Report, 29. Mai 2017

Christian Rusche Machtverteilung nach Wahlen Arrow

Bei den vergangenen Landtagswahlen konnten die bisherigen Regierungen keine Mehrheit mehr erzielen. Mit der kooperativen Spieltheorie lassen sich aber schon jetzt theoretische Aussagen über die Verhandlungspositionen der Parteien und die Machtverteilung in den künftigen Regierungen treffen. mehr

Arndt Kirchhoff in der Rheinischen Post
Gastbeitrag, 23. Mai 2017

Arndt Kirchhoff in der Rheinischen Post Die NRW-Wirtschaft muss Vorfahrt habenArrow

Der nordrhein-westfälische Arbeitgeberpräsident und Präsident des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Arndt Kirchhoff, fordert von CDU und FDP schnelle Koalitionsverhandlungen – und eine Vorfahrtsregel für die Wirtschaft im Land. Das schreibt er in einem Gastbeitrag für die Rheinische Post. mehr