Mehr als jede dritte Firma erwartet Produktionsminus Image
Quelle: Fotolia

Danach gehen fast 37 Prozent der Firmen von einem Produktionsrückgang im kommenden Jahr aus, während gut 24 Prozent mit besseren Geschäften rechnen. Einen Lichtblick bietet die Investitionsgüterbranche, wo immerhin 28 Prozent einen Output-Zuwachs auf der Rechnung haben.

Ein Grund für die vorherrschende Skepsis dürfte der schwächere Außenhandel sein. Nahezu 26 Prozent der deutschen Betriebe erwarten für 2009 geringere Ausfuhren als im laufenden Jahr, nur 23 Prozent halten eine Zunahme für wahrscheinlich. Allein die ostdeutschen Betriebe sind in Sachen Exporttrend noch überwiegend zuversichtlich. Die insgesamt eingetrübten Perspektiven für das Auslandsgeschäft spiegeln sich auch in den Investitionsplänen wider: Für 2009 rechnen 34 Prozent der Unternehmen mit rückläufigen Investitionen in ihrem Betrieb – lediglich 23 Prozent werden voraussichtlich mehr investieren als 2008. In der Folge werden 2009 fast 35 Prozent der Betriebe wohl nicht umhin kommen, die Zahl ihrer Mitarbeiter zu reduzieren. Dem stehen 19 Prozent Unternehmen gegenüber, die ihr Personal aufstocken wollen.

Zur Pressemappe

Ansprechpartner

7. Juli 2017

Michael Grömling Arbeitskräftemangel bremst Wachstum aus Arrow

Wie wird sich die deutsche Wirtschaftsleistung im demografischen Wandel entwickeln? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dies bis ins Jahr 2035 vorausberechnet. Demnach wird die Produktivität zwar weiter steigen, doch die sinkende Zahl der Erwerbstätigen dämpft das Wachstum spürbar. mehr auf iwd.de

Demografie
Pressemitteilung, 6. Juli 2017

IW-Studie Wie Deutschland der Demografie trotzen kannArrow

Deutschland geht es derzeit wirtschaftlich gut. Doch der demografische Wandel stellt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor eine ganze Reihe struktureller Herausforderungen. Wie verhindert werden kann, dass das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahrzehnten dennoch nicht einbricht, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer groß angelegten Studie. mehr

4. Juli 2017

Carsten Ruge „Made in Germany“ gefragt wie nieArrow

Aufgrund der hohen Qualität seiner Produkte zählt Deutschland seit Jahren zu den größten Exporteuren der Welt. Besonders Autos und Maschinen sind im Ausland gefragt. Die guten Zahlen erfreuen aber nicht jeden. International wird der deutsche Leistungsbilanzüberschuss des Öfteren kritisiert. Dabei trägt die starke Exportwirtschaft indirekt dazu bei, in anderen Ländern Jobs zu sichern. mehr auf iwd.de