IW-Konjunkturprognose für 2009 Image
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Die schwächere globale Konjunktur schlägt nicht zuletzt immer mehr auf die hiesigen Außenhandelsdaten durch. So legen die deutschen realen Exporte 2008 um 4,2 Prozent zu, die Importe um 3,8 Prozent. Im kommenden Jahr reicht es nur zu einem Ausfuhrzuwachs von 1,5 Prozent, während die Einfuhren um 1,8 Prozent klettern. Die verringerte Exportdynamik wirkt sich auch auf die Investitionsneigung aus – nach einem Anstieg um 5 Pro­zent im laufenden Jahr stagnieren die realen Ausrüstungsinvestitionen 2009 nahezu. Dies bekommt auch der Arbeitsmarkt zu spüren. Geht der Beschäftigungsaufbau 2008 zunächst weiter, sinkt die Zahl der Erwerbstätigen 2009 um 40.000 – während sich die Arbeitslosenzahl leicht auf 3,3 Millionen bzw. 7,6 Prozent der Erwerbspersonen erhöht. Dass dann trotzdem ein reales Konsumplus von 0,7 Prozent winkt, ist vor allem einer Beruhigung der Ener­gie- und Rohstoffpreise zu verdanken.

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Wie wird sich die deutsche Wirtschaftsleistung im demografischen Wandel entwickeln? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dies bis ins Jahr 2035 vorausberechnet. Demnach wird die Produktivität zwar weiter steigen, doch die sinkende Zahl der Erwerbstätigen dämpft das Wachstum spürbar. mehr auf iwd.de

Demografie
Pressemitteilung, 6. Juli 2017

Neue IW-Studie Wie Deutschland der Demografie trotzen kannArrow

Deutschland geht es derzeit wirtschaftlich gut. Doch der demografische Wandel stellt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor eine ganze Reihe struktureller Herausforderungen. Wie verhindert werden kann, dass das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahrzehnten dennoch nicht einbricht, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer groß angelegten Studie. mehr

4. Juli 2017

Carsten Ruge „Made in Germany“ gefragt wie nieArrow

Aufgrund der hohen Qualität seiner Produkte zählt Deutschland seit Jahren zu den größten Exporteuren der Welt. Besonders Autos und Maschinen sind im Ausland gefragt. Die guten Zahlen erfreuen aber nicht jeden. International wird der deutsche Leistungsbilanzüberschuss des Öfteren kritisiert. Dabei trägt die starke Exportwirtschaft indirekt dazu bei, in anderen Ländern Jobs zu sichern. mehr auf iwd.de