Ingenieure mit guten Perspektiven Image
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Dies zeigt eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in Kooperation mit dem Verein deutscher Ingenieure (VDI). VDI und IW Köln haben dazu 1.753 Unternehmen befragt. Die Hälfte der Betriebe räumt Bachelor- und Master-Absolventen die gleichen Chancen ein, eine Führungsposition zu erreichen, wie jenen mit einem Diplomabschluss. Dafür stehen den frischgebackenen Bachelors und Master viele Karrierewege offen – vom Montagebereich über die Produktion bis zum Vertrieb wird den Bachelors und Master eine gute Praxistauglichkeit attestiert. Lediglich in der Forschung sind die meisten Personaler noch etwas reserviert gegenüber den neuen Abschlüssen. Unterschiede gibt es anfangs auch oft noch beim Thema Geld: Das Einstiegsgehalt für Bachelor-Absolventen ist häufig etwas niedriger. Doch nach drei bis fünf Berufsjahren nähern sich die Gehälter an: In 80 Prozent der befragten Unternehmen erreichen Bachelor-Absolventen dann das gleiche Gehalt wie Ingenieure mit Diplom.

Christiane Konegen-Grenier, Oliver Koppel
Akzeptanz und Karrierechancen von Ingenieuren mit Bachelor- oder Masterabschluss
IW-Trends 4/2009

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Ausländische MINT-Fachkräfte lindern Fachkräftemangel
Interview, 22. November 2017

Axel Plünnecke in Employland Ausländische MINT-Fachkräfte lindern FachkräftemangelArrow

Der Fachkräftemangel im MINT-Bereich hat ein neues Rekordhoch erreicht. Ohne die steigende Zahl der ausländischen Beschäftigten wäre er noch wesentlich höher. IW-Ökonom Axel Plünnecke erklärt im Interview mit dem Blog der Vermittlungsplattform Employland, wodurch das Beschäftigungswachstum ausländischer Arbeitnehmer im MINT-Bereich begünstigt wird. mehr

MINT-Herbstreport 2017
Gutachten, 16. November 2017

Christina Anger / Sarah Berger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Herbstreport 2017Arrow

Erfolgreiche Innovationspolitik ist in erster Linie gleichbedeutend mit einer erfolgreichen Fachkräftesicherungspolitik, konkret im Bereich der besonders innovationsrelevanten MINT-Qualifikationen. Hier hat die Arbeitskräftelücke einen neuen Allzeit-Höchststand erreicht und lag Ende September 2017 bei 290.900 Personen, 42,9 Prozent höher als im Vorjahr. mehr