Ingenieure mit guten Perspektiven Image
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Dies zeigt eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in Kooperation mit dem Verein deutscher Ingenieure (VDI). VDI und IW Köln haben dazu 1.753 Unternehmen befragt. Die Hälfte der Betriebe räumt Bachelor- und Master-Absolventen die gleichen Chancen ein, eine Führungsposition zu erreichen, wie jenen mit einem Diplomabschluss. Dafür stehen den frischgebackenen Bachelors und Master viele Karrierewege offen – vom Montagebereich über die Produktion bis zum Vertrieb wird den Bachelors und Master eine gute Praxistauglichkeit attestiert. Lediglich in der Forschung sind die meisten Personaler noch etwas reserviert gegenüber den neuen Abschlüssen. Unterschiede gibt es anfangs auch oft noch beim Thema Geld: Das Einstiegsgehalt für Bachelor-Absolventen ist häufig etwas niedriger. Doch nach drei bis fünf Berufsjahren nähern sich die Gehälter an: In 80 Prozent der befragten Unternehmen erreichen Bachelor-Absolventen dann das gleiche Gehalt wie Ingenieure mit Diplom.

Christiane Konegen-Grenier, Oliver Koppel
Akzeptanz und Karrierechancen von Ingenieuren mit Bachelor- oder Masterabschluss
IW-Trends 4/2009

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IW-Report
IW-Report, 15. September 2017

Christian Friesl / Wido Geis / Martin Hörmann / Patrick Schellenbauer / Fabian Schnell / Clemens Wallner Migration und Arbeitsmärkte in Deutschland, Österreich und der SchweizArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr

MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn je
IW-Nachricht, 12. September 2017

Sarah Berger MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn jeArrow

Die OECD lobt Deutschland in ihrem Bericht „Bildung auf einen Blick“ für die akademische und duale Ausbildung im MINT-Bereich – zu Recht. Dennoch fehlen immer mehr Arbeitskräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Um die Lücke zu schließen, muss noch mehr in den Nachwuchs investiert werden. mehr

IW-Kurzbericht, 1. September 2017

Wido Geis Fachkräfte made in OsteuropaArrow

Zuwanderung aus den neuen EU-Mitgliedsländern hat in den letzten Jahren einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland geleistet. So ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus diesen Ländern zwischen Januar 2010 und Mai 2017 von 254.000 auf 1,14 Millionen gestiegen. Gleichzeitig ist die Arbeitslosenquote von osteuropäischen EU-Bürgern von 15,2 auf 8,3 Prozent gesunken. mehr