Handelsblatt-Prognosebörse Image

Auf dieser neuen Plattform kann jeder Bundesbürger seine Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgeben. Aus den USA ist bekannt, dass solche Prognosemärkte etwa bei der Vorhersage von Wahlen oder Sportergebnissen eine hohe Treffgenauigkeit haben. Das Instrument wird nun erstmals in Deutschland systematisch für Wirtschaftsprognosen eingesetzt.

Jeder Bürger kann kostenlos an der neuen Prognosebörse teilnehmen, wenn er oder sie sich – kostenlos – mit seiner E-Mail-Adresse auf der Website www.eix-market.de anmeldet. Dort handeln die Teilnehmer ihre Einschätzungen. Je optimistischer die Nachfrager sind, desto höher ist der Preis. Die Idee dahinter: Die Masse ist oft intelligenter als einzelne, der Durchschnitt vieler Schätzungen oftmals treffsicherer als Einzelprognosen. Die Handelsblatt-Prognosebörse wagt dieses Experiment für die Vorhersage wichtiger Konjunkturindikatoren: die Veränderung der Inflation, des Bruttoinlandsprodukts, der Bruttoanlageinvestitionen, der Exporte sowie der Zahl der Arbeitslosen.

An der Handelsblatt-Prognosebörse können Teilnehmer zwar kein echtes Geld verdienen, aber wer viel und zugleich treffsicher handelt, kann hochwertige Preise im Gesamtwert von mehr als 37.000 Euro gewinnen. An der Handelsblatt-Prognosebörse beteiligen sich die Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das Institut für Informationswirtschaft und -management (IISM) des Karlsruher Instituts of Technology (KIT) sowie das Forschungszentrum Informatik (FZI).

Realeinkommen
Pressemitteilung, 26. Oktober 2017

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Es ist ein gefundenes Fressen für Schwarzmaler: Die Einkommen der ärmsten 40 Prozent der Deutschen seien seit der Wiedervereinigung real kaum gestiegen. Doch eine neue Studie des IW Köln zeigt, dass dieser Befund wenig robust ist. mehr

Gute Stimmung vor der Haustür
Gastbeitrag, 23. Oktober 2017

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Die deutsche Wirtschaft zeichnet sich derzeit durch ein robustes und breit angelegtes Wachstum aus. Sowohl die Inlandsnachfrage als auch das Auslandsgeschäft treiben die Konjunktur hierzulande an, schreibt IW-Konjunkturforscher Michael Grömling in den VDI-Nachrichten. mehr