Handelsblatt-Prognosebörse Image

Auf dieser neuen Plattform kann jeder Bundesbürger seine Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgeben. Aus den USA ist bekannt, dass solche Prognosemärkte etwa bei der Vorhersage von Wahlen oder Sportergebnissen eine hohe Treffgenauigkeit haben. Das Instrument wird nun erstmals in Deutschland systematisch für Wirtschaftsprognosen eingesetzt.

Jeder Bürger kann kostenlos an der neuen Prognosebörse teilnehmen, wenn er oder sie sich – kostenlos – mit seiner E-Mail-Adresse auf der Website www.eix-market.de anmeldet. Dort handeln die Teilnehmer ihre Einschätzungen. Je optimistischer die Nachfrager sind, desto höher ist der Preis. Die Idee dahinter: Die Masse ist oft intelligenter als einzelne, der Durchschnitt vieler Schätzungen oftmals treffsicherer als Einzelprognosen. Die Handelsblatt-Prognosebörse wagt dieses Experiment für die Vorhersage wichtiger Konjunkturindikatoren: die Veränderung der Inflation, des Bruttoinlandsprodukts, der Bruttoanlageinvestitionen, der Exporte sowie der Zahl der Arbeitslosen.

An der Handelsblatt-Prognosebörse können Teilnehmer zwar kein echtes Geld verdienen, aber wer viel und zugleich treffsicher handelt, kann hochwertige Preise im Gesamtwert von mehr als 37.000 Euro gewinnen. An der Handelsblatt-Prognosebörse beteiligen sich die Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das Institut für Informationswirtschaft und -management (IISM) des Karlsruher Instituts of Technology (KIT) sowie das Forschungszentrum Informatik (FZI).

IW-Trends, 12. Oktober 2017

Hubertus Bardt Afrikas divergierende wirtschaftliche PotenzialeArrow

Der afrikanische Kontinent hat in den letzten Jahren wieder deutlich mehr internationale Aufmerksamkeit erfahren, zuletzt bei dem G20-Treffen in Hamburg. Zunehmend werden dabei auch wirtschaftliche Chancen und die Einbindung in internationale Wertschöpfungsketten diskutiert. mehr

Matthias Diermeier auf wiwo.de
Interview, 12. Oktober 2017

Matthias Diermeier auf wiwo.de „Berlin holt auf – aber nur geringfügig”Arrow

Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigen: Deutschlands Pro-Kopf-Wohlstand fiele ohne die Hauptstadt höher aus. Das ist innerhalb der EU ein ungewöhnliches Phänomen. Ein Interview von IW-Ökonom Matthias Diermeier mit der Wirtschaftswoche. mehr

Konjunkturampel: Fast alle Signale leuchten Grün
Gastbeitrag, 22. September 2017

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Die IW-Konjunkturampel gibt mithilfe der Signalfarben Grün, Gelb und Rot einen schnellen und zugleich umfassenden Überblick über die konjunkturelle Dynamik in Deutschland, im Euroraum, in China und in den USA. Ein Gastbeitrag von IW-Konjunkturforscher Michael Grömling in den VDI-Nachrichten, der Wochenzeitung für Ingenieure. mehr