Weltmarktorientierung Image
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Für die deutsche Politik gibt es jedoch keinen Grund umzusteuern. Denn sie hat gute Argumente auf ihrer Seite: Die deutsche Industrie ist auf den Weltmärkten erfolgreich, weil sie wettbewerbsfähiger ist als viele ihrer ausländischen Konkurrenten. Sie hat sich diese Position hart erarbeitet durch eine konsequente Ausrichtung ihrer Produktpalette auf die Kundenwünsche, Serviceorientierung und ein erfolgreiches Kostenmanagement. Dahinter steht kein großer strategischer Plan. Vielmehr hat eine Vielzahl von individuellen unternehmerischen Entscheidungen zu einem Produktportfolio geführt, das der Markt honoriert. Dieser Weg steht jedem Unternehmen offen, egal welcher Branche es angehört oder ob es Kunden im In- und Ausland bedient. Deutsche Unternehmen verstehen sich als weltoffen, die nicht in nationalen Kategorien denken. Ausländische Firmen können auf den Weltmärkten ebenfalls punkten. Sie müssen jedoch eigene Anstrengungen unternehmen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Eine solche Strategie ist allemal sinnvoller, als Exportnationen wie Deutschland Steine in den Weg zu legen. Wettbewerb und Effizienzsteigerung ist kein Nullsummenspiel, bei dem der eine nur gewinnen kann, was der andere verliert.

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14. November 2017

Cornelius Bähr M+E-Industrie: Wettbewerb im WandelArrow

Durch die Globalisierung wurden die Karten auf den Gütermärkten neu gemischt. In der Metall- und Elektro-Industrie konnten neue Wettbewerber substanziell Marktanteile hinzugewinnen. Deutschland hat durch eine hohe Exportorientierung und eine starke Integration in grenzüberschreitende Produktionsnetzwerke seine gute Position gehalten. mehr auf iwd.de

Auch EU-Partner profitieren vom deutschen US-Exporterfolg
IW-Kurzbericht, 5. Oktober 2017

Manuel Fritsch / Galina Kolev / Jürgen Matthes Auch EU-Partner profitieren vom deutschen US-ExporterfolgArrow

Im Rahmen der Debatte über das US-Leistungs­bilanzdefizit fokussiert Donald Trump seine Kritik immer wieder auf Deutschland. Doch im Fall eines Handelskriegs wäre Deutschland nicht allein davon betroffen. Denn in den EU-Partnerländern hängen hunderttausende Arbeitsplätze über die Vorleistungsverflechtung an den deutschen US-
Exporten. mehr

29. August 2017

Matthias Diermeier / Henry Goecke / Adriana Neligan Riskante RohstoffquellenArrow

Vor allem die deutsche Industrie ist auf Rohstofflieferungen aus dem Ausland angewiesen. Der Wert dieser Importe hat sich zwischen 1995 und 2011 verfünffacht. Auch der Anteil der Einfuhren aus politisch und wirtschaftlich besonders risikobehafteten Ländern ist gestiegen – auf mittlerweile deutlich über 60 Prozent. mehr auf iwd.de