Ältere Ingenieure Image
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Dies hat die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult im Rahmen einer Umfrage für das IW-Zukunftspanel ermittelt. Die Firmen decken ihren Bedarf an qualifizierten Ingenieuren jedoch nicht allein aus dem Pool der Arbeitslosen. Jeder fünfte Betrieb, in dem Ingenieure arbeiten, hat zwischen 2004 und 2008 bereits aus dem Erwerbsleben ausgeschiedene Fachleute reaktiviert. In der Elektroindustrie und im Fahrzeugbau, im Maschinenbau, in der Chemischen Industrie sowie bei den unternehmensnahen Dienstleistern setzte sogar rund jedes vierte Unternehmen auf die sogenannten Silver Workers.Um die älteren Ingenieure möglichst lange im Betrieb zu halten, bauen viele Unternehmen auf eine gezielte Förderung. So übertragen etwa zwei Drittel der Firmen, die Ingenieure ab 50 Jahren beschäftigen, diesen Fachkräften Projektverantwortung. Und mehr als zwei Fünftel der entsprechenden Unternehmen bieten den Senior-Experten berufliche Weiterbildungsmaßnahmen an.Weitere Informationen

Vera Erdmann, Oliver Koppel
Beschäftigungsperspektiven älterer Ingenieure in deutschen Industrieunternehmen
IconIW-Trends 2/2009

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Zukunft gestalten mit altersheterogenen Belegschaften
IW-Kurzbericht, 10. Oktober 2017

Andrea Hammermann / Matthias Niendorf / Jörg Schmidt Zukunft gestalten mit altersheterogenen BelegschaftenArrow

Die Altersstruktur der Beschäftigten in deutschen Unternehmen folgt dem demografischen Trend in der Bevölkerung. Nicht nur das durchschnittliche Alter der Belegschaften nimmt zu, sondern auch ihre Heterogenität. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Digitalisierung und Globalisierung stellt dies neue Anforderungen an eine vorausschauende Personalpolitik. mehr

4. Oktober 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Personalsuche im AuslandArrow

Deutsche Unternehmen haben auch an ihren Auslandsstandorten oft damit zu kämpfen, dass es an beruflich qualifizierten Mitarbeitern mangelt. Was die Betriebe dagegen tun können, zeigt das IW Köln am Beispiel von sechs Schwellenländern. mehr auf iwd.de

2. Oktober 2017

Alexander Burstedde Fachkräftemangel: Die Kleinen trifft’s am meistenArrow

Kleinere und mittlere Unternehmen haben fast doppelt so häufig Probleme, freie Stellen zu besetzen, wie große Firmen. Um dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen, sollten deshalb vor allem mittelständische Betriebe die staatlichen Unterstützungsangebote verstärkt wahrnehmen. mehr auf iwd.de