Vorruhestand Image
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Angesichts des Fachkräftemangels ist dies kontraproduktiv und vor allem teuer – die Steuer- und Beitragszahler mussten hierfür im Jahr 2007 insgesamt 6,7 Milliarden Euro aufbringen. Ein Verzicht auf die Fördermaßnahmen könnte die Bundesbürger um 2,9 bis 4,0 Milliarden Euro entlasten. Würde der Staat allein die Förderung der Altersteilzeit streichen, ließen sich unterm Strich 0,9 Milliarden Euro einsparen. Wenn die Dauer des Arbeitslosengeld-I-Bezugs für die über 55-Jährigen wieder verringert würde, brächte dies für die Steuer- und Beitragszahler sogar eine Entlastung von 1,0 bis 1,5 Milliarden Euro.

Über das gesamte Einsparpotenzial hinaus gibt es zudem Wachstumschancen, die entstehen, wenn Ältere besser in den Arbeitsmarkt integriert werden. Wäre nur ein Fünftel der Vorruheständler im Job geblieben, hätte das Bruttoinlandsprodukt 2007 um fast ein halbes Prozent höher gelegen.

Jochen Pimpertz, Holger Schäfer
Was kostet der vorzeitige Ausstieg aus dem Erwerbsleben?
IconIW-Trends 1/2009

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Gastbeitrag, 23. August 2017

Jochen Pimpertz auf Focus Online Wenn in den nächsten vier Jahren bei der Rente nichts passiert, wird es bitterArrow

Während man sich im Tal noch im trügerischen Licht einer Rekordbeschäftigung sonnt, rollt vom Berg bereits die demografische Lawine. Die kommende Bundesregierung sollte sich darauf konzentrieren, die Gesellschaft dafür zu wappnen, denn das Zeitfenster ist beschränkt. Ein Gastbeitrag von IW-Ökonom Jochen Pimpertz, erschienen auf Focus Online. mehr

IW-Report, 15. August 2017

Susanna Kochskämper Auswirkung einer längeren Lebensarbeitszeit auf die RentenversicherungArrow

Muss eine zunehmende Zahl von Rentnern von tendenziell weniger Beschäftigten finanziert werden, steigt die durchschnittliche Belastung für den einzelnen Arbeitnehmer. Der IW-Report zeigt, wie sich eine höhere Regelaltersgrenze auf die Finanzierung der Rentenversicherung auswirken kann. mehr