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Im Vergleichszeitraum von 1995 bis 2004 nahmen sie allerdings gleich stark zu. Gemeinhin wurde dagegen oft gesagt, dass die Rohstoffländer ihre sprudelnden Einnahmen für den Kauf von Gütern made in Germany nutzen.

Für einzelne Sparten der Metall- und Elektro-Industrie traf dies jedoch zu. So konnten beispielsweise Betriebe der Metallerzeugung ihre Exporte in die Rohstoffländer zuletzt um jahresdurchschnittlich gut 17 Prozent ausweiten. Im Vergleich dazu betrug der Zuwachs in den Jahren von 1995 bis 2004 nur 7,6 Prozent pro Jahr. Insgesamt fällt jedoch auch die Bilanz für die Branche relativ nüchtern aus: Während die M+E-Exporte in die Rohstoffländer zwischen 1995 und 2004 im Jahresmittel um 10,2 Prozent kletterten, lag der jahresdurchschnittliche Zuwachs zu Zeiten des Rohstoffbooms um lediglich 0,2 Prozentpunkte höher.

Hubertus Bardt, Christof Römer
Rohstoffboom und deutsche WarenexporteIconIW-Trends 2/2009

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