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Das Verarbeitende Gewerbe trug 2007 in Ostdeutschland gut 19 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei – mehr als in Großbritannien oder Frankreich. Damit hat die Industrie in den neuen Ländern bereits wieder 80 Prozent der westdeutschen Stärke erreicht. Besonders Thüringen hat sich zu einem attraktiven Standort für Industrieunternehmen gemausert, die fast ein Viertel der gesamten Wertschöpfung des Freistaates produzieren und jeden fünften Arbeitsplatz stellen. Auch Sachsen-Anhalt kann im bundesdeutschen Vergleich gut mithalten, vor allem dank seiner Zentren der Chemie und der Solarindustrie.

Ein weiterer Pluspunkt des Ostens sind die niedrigeren Arbeitskosten. Sie trugen dazu bei, dass die gesamtwirtschaftlichen Lohnstückkosten Ostdeutschlands 2007 erstmals nicht höher als die im Westen waren; im Verarbeitenden Gewerbe lagen sie sogar nur bei 87 Prozent. Zu den künftigen Herausforderungen zählt vor allem die ausreichende Ausbildung von Fachkräften.

Klaus-Heiner Röhl
Strukturelle Konvergenz der ostdeutschen Wirtschaft
IconIW-Trends 1/2009

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23. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl Rund um die Uhr bereitArrow

Durch flexible Produktionsformen laufen Maschinen immer länger, viele Unternehmen fertigen in Mehrschichtsystemen. Damit Unterbrechungen der Produktion vermieden werden, kommt der M+E-Branche Reparatur und Instandhaltung eine besondere Rolle zu: Die Anlagen werden rund um die Uhr gewartet und, wenn nötig, repariert. mehr auf iwd.de

14. Juni 2017

Christian Rusche Produktionstechnik: Die Welt druckt 3-D Arrow

Ob Flugzeugturbinen, Schuhe, Prothesen oder Fruchtgummi: Die Einsatzmöglichkeiten für 3-D-Drucker kennen kaum noch Grenzen. Auch wirtschaftlich ist der Markt eine einzige Erfolgsstory. Deutsche Firmen stehen den neuen Produktionsmöglichkeiten besonders offen gegenüber. mehr auf iwd.de

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 9. Juni 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Talfahrt der Metallpreise gewinnt an DynamikArrow

Mit den deutlichen Preisrückgängen im Mai hat sich der Abwärtstrend an den Metallmärkten beschleunigt, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Im vergangenen Monat ist der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) im Vergleich zum Vormonat um 20,7 Punkte auf 321,4 gefallen. mehr