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Das Verarbeitende Gewerbe trug 2007 in Ostdeutschland gut 19 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei – mehr als in Großbritannien oder Frankreich. Damit hat die Industrie in den neuen Ländern bereits wieder 80 Prozent der westdeutschen Stärke erreicht. Besonders Thüringen hat sich zu einem attraktiven Standort für Industrieunternehmen gemausert, die fast ein Viertel der gesamten Wertschöpfung des Freistaates produzieren und jeden fünften Arbeitsplatz stellen. Auch Sachsen-Anhalt kann im bundesdeutschen Vergleich gut mithalten, vor allem dank seiner Zentren der Chemie und der Solarindustrie.

Ein weiterer Pluspunkt des Ostens sind die niedrigeren Arbeitskosten. Sie trugen dazu bei, dass die gesamtwirtschaftlichen Lohnstückkosten Ostdeutschlands 2007 erstmals nicht höher als die im Westen waren; im Verarbeitenden Gewerbe lagen sie sogar nur bei 87 Prozent. Zu den künftigen Herausforderungen zählt vor allem die ausreichende Ausbildung von Fachkräften.

Klaus-Heiner Röhl
Strukturelle Konvergenz der ostdeutschen Wirtschaft
IconIW-Trends 1/2009

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Am 7. Mai wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Das zweitkleinste deutsche Flächenland ist wirtschaftlich nicht unbedingt führend, doch Kooperationen mit anderen Bundesländern sollen Kiel zukunftsfit machen. mehr auf iwd.de

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Diese deutsche M+E-Branche ist die stärkste Europas und liefert wichtige Komponenten für die Fahrzeugindustrie und den Maschinenbau. Im Jahr 2016 mussten die Betriebe allerdings einen Umsatzrückgang hinnehmen. Auf lange Sicht bieten sich für die Gießereien gute Chancen im Umweltsektor. mehr auf iwd.de

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