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Das Verarbeitende Gewerbe trug 2007 in Ostdeutschland gut 19 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei – mehr als in Großbritannien oder Frankreich. Damit hat die Industrie in den neuen Ländern bereits wieder 80 Prozent der westdeutschen Stärke erreicht. Besonders Thüringen hat sich zu einem attraktiven Standort für Industrieunternehmen gemausert, die fast ein Viertel der gesamten Wertschöpfung des Freistaates produzieren und jeden fünften Arbeitsplatz stellen. Auch Sachsen-Anhalt kann im bundesdeutschen Vergleich gut mithalten, vor allem dank seiner Zentren der Chemie und der Solarindustrie.

Ein weiterer Pluspunkt des Ostens sind die niedrigeren Arbeitskosten. Sie trugen dazu bei, dass die gesamtwirtschaftlichen Lohnstückkosten Ostdeutschlands 2007 erstmals nicht höher als die im Westen waren; im Verarbeitenden Gewerbe lagen sie sogar nur bei 87 Prozent. Zu den künftigen Herausforderungen zählt vor allem die ausreichende Ausbildung von Fachkräften.

Klaus-Heiner Röhl
Strukturelle Konvergenz der ostdeutschen Wirtschaft
IconIW-Trends 1/2009

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Gastbeitrag, 12. Oktober 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Auf die Metallverarbeiter kommen höhere Preise zuArrow

Für die metallverarbeitende Industrie in Deutschland war der vergangene Monat ein vergleichsweise ruhiger – wenn man es von der Beschaffungsseite her betrachtet. Denn die durchschnittlichen Metallpreise haben sich im September praktisch nicht verändert, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsenzeitung mehr

6. Oktober 2017

Berit Schmiedendorf Anuga: Hot Beverages und BlumenkohlArrow

Allein die deutschen Nahrungsmittelhersteller bringen jedes Jahr rund 40.000 neue Produkte auf den Markt. Was es weltweit zu essen und zu trinken gibt, zeigt ab Samstag die Kölner Ernährungsmesse Anuga. mehr auf iwd.de

Tag der deutschen Einheit
IW-Nachricht, 29. September 2017

Klaus-Heiner Röhl Tag der deutschen Einheit: Annäherung im SchleichgangArrow

Am 3. Oktober jährt sich der Beitritt der ehemaligen DDR zur Bundesrepublik zum 27. Mal. Doch noch immer gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West – was nicht zuletzt auch in den Wahlergebnissen der AfD bei der Bundestagswahl gezeigt hat. Der „Aufbau Ost“ geht weiter, aber im Schleichgang. mehr