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Viele Physiker waren in verwandten technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen tätig, etwa als Informatiker oder Mathematiker (15 Prozent) oder in Ingenieurberufen (7 Prozent). Andere zog es sogar in völlig fachfremde Gefilde. Beispielsweise verdiente 2007 mehr als jeder zehnte studierte Physiker als Unternehmensberater oder Manager sein Geld. Und jeder Dreißigste fand als Patentanwalt, Arzt, Politiker oder in ähnlichen Dienstleistungssparten sein Auskommen. Die große berufliche Flexibilität zahlt sich finanziell offenbar aus: Nach Angaben des Hochschulinformationssystems liegt das Bruttojahreseinkommen eines in Vollzeit erwerbstätigen Physikers zehn Jahre nach dem Examen um 25 Prozent über dem durchschnittlichen Wert aller Universitätsabsolventen.

Oliver Koppel
Physikerinnen und Physiker im Beruf – Arbeitsmarktentwicklung, Einsatzmöglichkeiten und Demografie, Studie im Auftrag der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V., Köln 2010IconDownload | PDF

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Ausländische MINT-Fachkräfte lindern Fachkräftemangel
Interview, 22. November 2017

Axel Plünnecke in Employland Ausländische MINT-Fachkräfte lindern FachkräftemangelArrow

Der Fachkräftemangel im MINT-Bereich hat ein neues Rekordhoch erreicht. Ohne die steigende Zahl der ausländischen Beschäftigten wäre er noch wesentlich höher. IW-Ökonom Axel Plünnecke erklärt im Interview mit dem Blog der Vermittlungsplattform Employland, wodurch das Beschäftigungswachstum ausländischer Arbeitnehmer im MINT-Bereich begünstigt wird. mehr

MINT-Herbstreport 2017
Gutachten, 16. November 2017

Christina Anger / Sarah Berger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Herbstreport 2017Arrow

Erfolgreiche Innovationspolitik ist in erster Linie gleichbedeutend mit einer erfolgreichen Fachkräftesicherungspolitik, konkret im Bereich der besonders innovationsrelevanten MINT-Qualifikationen. Hier hat die Arbeitskräftelücke einen neuen Allzeit-Höchststand erreicht und lag Ende September 2017 bei 290.900 Personen, 42,9 Prozent höher als im Vorjahr. mehr