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Der Trend der vergangenen Jahre zeigt zumindest in diese Richtung, denn von 1992 bis 2007 fallen drei negative Entwicklungen auf: mehr Langzeitarbeitslose, mehr Alleinerziehende sowie mehr Kinder unter 15 Jahren, die Hartz IV – früher Arbeitslosen- und Sozialhilfe – beziehen. Zudem ist die erwerbsfähige Bevölkerung im Alter von 18 bis 64 Jahren seit 1995 die größte Gruppe aller Transferempfänger. Im Jahr 2007 erhielt jeder Siebte im Erwerbsalter in Deutschland Transfers – 15 Jahre zuvor lebte nicht einmal jeder zehnte 18- bis 64-Jährige von Sozialgeld, Arbeitslosengeld II, Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit, Bafög, Wohn- oder Elterngeld.

Waltraut Peter
Entwicklung von Sozialleistungsbezug und Erwerbstätigkeit
gefördert von der informedia-Stiftung – Gemeinnützige Stiftung für Gesellschaftswissenschaften und Publizistik Köln
IW-Trends 1/2010

18. Mai 2017

Wido Geis Bund muss Kita-Lücken schließenArrow

Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer gut 293.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, ist das neue Investitionsprogramm des Bundes zur Kita-Finanzierung ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 11. Mai 2017

Susanna Kochskämper auf n.tv.de Der falsche Fokus bei der AltersarmutArrow

Wenn von Armut in Deutschland die Rede ist, geht es oft um Rentner. Dabei hat sich deren Lage in den vergangenen Jahrzehnten verbessert. Die wirklichen Problemgruppen sind ganz andere. Ein Gastbeitrag von Susanna Kochskämper, Wissenschaftlerin im Kompetenzfeld Soziale Sicherungssysteme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. mehr