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Hinzu kommen zwei Universitäten in Hessen sowie sechs Stiftungshochschulen in Brandenburg und Niedersachsen, denen per Sonderregelungen zusätzliche Entscheidungsspielräume gewährt wurden.

Die Vorteile von mehr Eigenständigkeit liegen auf der Hand: Eine autonome Hochschule kann freier über Personal und die Auswahl der Studenten entscheiden, sie kann sich eine andere Rechtsform zulegen – beispielsweise in eine Stiftung oder GmbH umfirmieren –, sie kann die internen Entscheidungsabläufe verändern und selbst über ihr Budget bestimmen. Vor allem Letzteres ist angesichts knapper öffentlicher Kassen erforderlich: Allein er hessische Hochschuletat wird im kommenden Jahr um 30 Millionen Euro gekürzt. Die Universitäten und Fachhochschulen sind also dringend auf alternative Geldquellen angewiesen. Besonders erfolgreich waren die Lehrbetriebe in der Vergangenheit beim Einwerben von Drittmitteln. Bundesweit nahmen die Hochschulen im Jahr 2008 fast 4,9 Milliarden Euro auf diese Weise ein.

Christiane Konegen-Grenier
Regulierung der Hochschulautonomie
IW-Positionen Nr. 47, Köln 2010, 54 Seiten, 11,80 Euro. Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter www.iwmedien.de

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12. Juni 2017

Christiane Konegen-Grenier Erasmus: Ein Ticket für neun Millionen Menschen Arrow

Das europäische Erasmus-Programm, das in diesem Juni seinen 30. Geburtstag feiert, hat zunächst nur Studenten finanziell unterstützt, die ein Auslandssemester absolvieren wollten. Mittlerweile fördert das zu Erasmus+ umgetaufte Projekt nicht nur einen deutlich größeren Personenkreis, sondern umfasst auch sämtliche Bildungsbereiche. Allein 2015 investierte Brüssel dafür mehr als 2,1 Milliarden Euro. mehr auf iwd.de

Pressemitteilung, 11. April 2017

Studentenwohnungen Deutschland baut zu wenig – und falschArrow

Für Studenten wird es in Deutschland immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu finden. Das zeigt der Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Deutschen Real Estate Funds (DREF) in Kooperation mit ImmobilienScout24. Die Mieten steigen rasant, weil zu wenige passende Wohnungen gebaut werden. mehr

5. April 2017

Bildung Der Trend geht zum AkademikerArrow

Schon seit Jahrzehnten gibt es in Deutschland einen Trend zu höheren Bildungsabschlüssen. Durch die Flüchtlingsmigration steigt zwar derzeit der Anteil der Geringqualifizierten, doch in den kommenden Jahren dürften viele Flüchtlingskinder ein höheres Bildungsniveau als ihre Eltern erreichen. mehr auf iwd.de