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Hinzu kommen zwei Universitäten in Hessen sowie sechs Stiftungshochschulen in Brandenburg und Niedersachsen, denen per Sonderregelungen zusätzliche Entscheidungsspielräume gewährt wurden.

Die Vorteile von mehr Eigenständigkeit liegen auf der Hand: Eine autonome Hochschule kann freier über Personal und die Auswahl der Studenten entscheiden, sie kann sich eine andere Rechtsform zulegen – beispielsweise in eine Stiftung oder GmbH umfirmieren –, sie kann die internen Entscheidungsabläufe verändern und selbst über ihr Budget bestimmen. Vor allem Letzteres ist angesichts knapper öffentlicher Kassen erforderlich: Allein er hessische Hochschuletat wird im kommenden Jahr um 30 Millionen Euro gekürzt. Die Universitäten und Fachhochschulen sind also dringend auf alternative Geldquellen angewiesen. Besonders erfolgreich waren die Lehrbetriebe in der Vergangenheit beim Einwerben von Drittmitteln. Bundesweit nahmen die Hochschulen im Jahr 2008 fast 4,9 Milliarden Euro auf diese Weise ein.

Christiane Konegen-Grenier
Regulierung der Hochschulautonomie
IW-Positionen Nr. 47, Köln 2010, 54 Seiten, 11,80 Euro. Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter www.iwmedien.de

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IW-DREF-Studentenwohnpreisindex
Gutachten, 2. Oktober 2017

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Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr

IW-Kurzbericht, 29. September 2017

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Die Bildungsausgaben in Deutschland sind seit 1995 von allen öffentlichen Ausgaben am stärks­ten gewachsen. Sie sind pro Kopf um ein Drittel gestiegen, der Anteil an den öffentlichen Ausgaben der Länder liegt inzwischen bei über 20 Prozent. mehr

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Die deutschen Universitäten und Fachhochschulen hinken in puncto Digitalisierung und Internationalisierung hinterher. Und auch die Lehre lässt vielerorts zu wünschen übrig, wie die teils hohen Abbrecherzahlen zeigen. Die Hochschulpolitik und -finanzierung braucht deshalb neue Konzepte, die auch den Bund einbinden. mehr auf iwd.de