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Dies ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Herbst-Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), an der mehr als 1.800 Unternehmen in West- und Ostdeutschland teilgenommen haben. Demnach geht es in allen Wirtschaftssektoren weiter aufwärts, wobei die Hersteller von Investitionsgütern die größte Zuversicht an den Tag legen – 72 Prozent gehen von einem steigenden Output aus und nur 5 Prozent halten ein Minus für wahrscheinlich.

Auch das Auslandsgeschäft bleibt auf Touren – obwohl die Konjunktur längst nicht bei allen Handelspartnern rund läuft, erwarten 39 Prozent der Unternehmen in Deutschland für das kommende Jahr eine Zunahme ihrer Ausfuhren. Lediglich 6 Prozent rechnen mit rückläufigen Exporten. Der Aufschwung gewinnt zudem mit der weiter steigenden Nachfrage nach Investitionsgütern an Eigendynamik. Für das Jahr 2011 planen 43 Prozent der Firmen höhere Investitionsbudgets als in diesem Jahr – gerade mal 12 Prozent meinen, hier kürzen zu müssen. Aufgrund der günstigen Konjunkturentwicklung setzt sich auch die Erholung am Arbeitsmarkt fort. Jedenfalls haben 34 Prozent der Unternehmen vor, die Zahl ihrer Beschäftigten zu erhöhen – nur 11 Prozent rechnen mit einem Personalabbau.

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23. Mai 2017

Interview Wie sinnvoll ist aktive Konjunkturpolitik?Arrow

Mit dem Stabilitätsgesetz von 1967 vollzog Deutschland einen radikalen Kurswechsel: Der Staat strebte nun eine aktive Konjunktur- und Wachstumspolitik an. Der iwd hat zwei Experten gefragt, was sie heute von diesem Kurswechsel halten: Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats (SVR) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg, sowie Michael Grömling, Leiter der Forschungsgruppe Konjunktur im IW Köln. mehr auf iwd.de

8. Mai 2017

Michael Grömling Konjunkturprognose: Beschäftigung erreicht neuen RekordArrow

Bereits seit 2013 wächst die deutsche Wirtschaft fast ununterbrochen – und das wird vorerst auch so bleiben. Zwar schwächt sich das Wachstum 2017 laut IW-Prognose ein bisschen ab, doch das hat vor allem statistische Gründe. Besonders erfreulich: In diesem und im nächsten Jahr werden insgesamt eine Million neue Arbeitsplätze entstehen und die Beschäftigung auf ein neues Rekordniveau hieven. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 8. Mai 2017

IW-Forschungsgruppe Konjunktur IW-Konjunkturprognose Frühjahr 2017Arrow

Die deutsche Wirtschaft bleibt weiter auf Expansionskurs. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2017 um gut 1 ½ Prozent und im Jahr 2018 um 1 ¾ Prozent zulegen. Dabei bremst in diesem Jahr die geringere Anzahl an Arbeitstagen die gesamtwirtschaftliche Leistung. mehr