Spitzentechnologien Image
Quelle: MEV

Ein prägnantes Beispiel dafür ist die Pharmazeutische Industrie, die im Vergleich zu anderen Hightech-Sparten einen noch höheren Fachkräftebedarf hat: Die Zahl der Beschäftigten mit beruflicher Ausbildung erhöhte sich in der Pharmazeutischen Industrie von 2005 bis 2008 um 2,1 Prozent; in den Spitzentechnologiesektoren insgesamt legte die Zahl im gleichen Zeitraum um lediglich 1,2 Prozent zu.

Die starke Nachfrage der Hightech-Unternehmen nach qualifizierten Kräften schlägt sich auch in der Entlohnung nieder: Während ein Arbeitnehmer in der Gebrauchstechnologie im Durchschnitt etwa 18 Prozent mehr verdient als im Verarbeitenden Gewerbe, gibt es in den Spitzentechnologien knapp 26 Prozent und in der Pharmabranche sogar fast 29 Prozent mehr Gehalt – einerseits, weil mehr Akademiker beschäftigt werden, andererseits aber auch, weil alle gut ausgebildeten Mitarbeiter generell besser bezahlt werden.

Jasmina Kitanovic
Beschäftigungsstrukturen in hochinnovativen Branchen
IW-Trends 4/2010

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MINT-Frühjahrsreport 2017
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Wer naturwissenschaftlich oder technisch ausgebildet ist, hat in Deutschland wesentlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Menschen mit anderen Qualifikationen. Das gilt auch für Zuwanderer. mehr auf iwd.de

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Heute ist Girls‘ Day. Inzwischen öffnen Unternehmen und Hochschulen schon zum 17. Mal ihre Pforten für den „Mädchen-Zukunftstag“. Ziel ist es, junge Frauen an technische und naturwissenschaftliche Berufe heranzuführen. Oliver Koppel, Bildungsökonom im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, hält den Girls‘ Day jedoch lediglich für einen ersten Schritt – erfolgversprechender seien zum Beispiel längerfristig angelegte Schülerkollegs. mehr auf iwd.de