Spitzentechnologien Image
Quelle: MEV

Ein prägnantes Beispiel dafür ist die Pharmazeutische Industrie, die im Vergleich zu anderen Hightech-Sparten einen noch höheren Fachkräftebedarf hat: Die Zahl der Beschäftigten mit beruflicher Ausbildung erhöhte sich in der Pharmazeutischen Industrie von 2005 bis 2008 um 2,1 Prozent; in den Spitzentechnologiesektoren insgesamt legte die Zahl im gleichen Zeitraum um lediglich 1,2 Prozent zu.

Die starke Nachfrage der Hightech-Unternehmen nach qualifizierten Kräften schlägt sich auch in der Entlohnung nieder: Während ein Arbeitnehmer in der Gebrauchstechnologie im Durchschnitt etwa 18 Prozent mehr verdient als im Verarbeitenden Gewerbe, gibt es in den Spitzentechnologien knapp 26 Prozent und in der Pharmabranche sogar fast 29 Prozent mehr Gehalt – einerseits, weil mehr Akademiker beschäftigt werden, andererseits aber auch, weil alle gut ausgebildeten Mitarbeiter generell besser bezahlt werden.

Jasmina Kitanovic
Beschäftigungsstrukturen in hochinnovativen Branchen
IW-Trends 4/2010

Ansprechpartner

IW-Pressemitteilung, 20. April 2017

Fachkräfteengpass Mangel ist die RegelArrow

Unternehmen finden hierzulande immer schwerer Fachkräfte: Deutschlandweit können Firmen bereits etwa jede zweite Stelle nur schwer besetzen. Dabei gibt es aber große regionale Unterschiede, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Unternehmen, Jugendliche und Arbeitslose müssen flexibler werden. mehr

Gutachten, 20. April 2017

Alexander Burstedde / Paula Risius Fachkräfteengpässe in UnternehmenArrow

Die vorliegende Studie gibt eine Übersicht über die regionale Verteilung von Fachkräfteengpässen in Deutschland. Sie analysiert die Fachkräftesituation in 1.296 Berufen und berücksichtigt dabei die Besonderheiten in 156 Regionen. Ein Kernergebnis ist, dass inzwischen die Hälfte aller Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben wird. mehr

20. April 2017

Fachkräftemangel Fachkräftemangel: Starkes regionales GefälleArrow

Die Fachkräfteengpässe auf dem deutschen Arbeitsmarkt nehmen zu, sie sind aber nicht flächendeckend. Tatsächlich entscheiden die Region, die gewünschte Fachrichtung und das Qualifikationsniveau darüber, ob ein Unternehmen Schwierigkeiten hat, passende Bewerber für offene Stellen zu finden. mehr auf iwd.de