Wenig Geld für Hightech-Gründer Image
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Am stärksten floriert der Wagniskapitalmarkt innerhalb Europas in Großbritannien – dort investierten Kapitalgeber 2008 fast 0,4 Prozent der Wirtschaftsleistung in innovative Unternehmen. Global gesehen sind allerdings die USA das Maß der Dinge – vor der Wirtschaftskrise belief sich das Wagniskapital dort sogar auf etwa 0,8 Prozent des BIP.

Die in Deutschland aktiven Wagniskapitalfonds speisen sich zudem zum großen Teil aus staatlichen Mitteln – von den gut 3 Milliarden Euro, die diese Fonds zwischen 2005 und 2009 insgesamt eingeworben haben, stammte gut die Hälfte aus öffentlichen Quellen. Wichtiger, als auf diesem direkten Weg Geld in Firmengründungen zu stecken, wäre es jedoch, dass der Staat die Rahmenbedingungen für den Wagniskapitalmarkt verbessert.

So sollten die Investoren Verluste aus misslungenen Gründungsprojekten leichter mit Gewinnen aus anderen Vorhaben verrechnen können. Ferner gilt es, die Steuertransparenz für Investitionen in Wagniskapital zu verbessern und die den Fonds in Rechnung gestellten Verwaltungs- und Managementleistungen wieder von der Umsatzsteuer freizustellen.

Klaus-Heiner Röhl
Der deutsche Wagniskapitalmarkt – Ansätze zur Finanzierung von Gründern und Mittelstand

IW-Positionen Nr. 46, Köln 2010, 56 Seiten, 11,80 Euro.
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.iwmedien.de

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29. März 2017

Sharing Economy Sharing Economy braucht VertrauenArrow

Die Möglichkeit, Güter, Dienstleistungen und Wissen über Onlineplattformen zu teilen, wird in Deutschland bislang vor allem von jüngeren Leuten genutzt. Um die Sharing Economy weiter zu stärken, braucht es unter anderem mehr rechtliche Klarheit und Transparenz, damit die Kunden den Anbietern vertrauen. mehr auf iwd.de

Bankenregulierung sollte nicht alle über einen Kamm scheren
Gastbeitrag, 3. Februar 2017

Markus Demary in der Zeitschrift Profil Bankenregulierung sollte nicht alle über einen Kamm scherenArrow

Die wissenschaftlichen Berater von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel forderten laut Medienberichten eine stärkere Regulierung der Banken. Sie folgten dabei einem Vorschlag des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht. Dieses Vorhaben ist aber aus mehreren Gründen problematisch. Ein Gastbeitrag in der Zeitschrift Profil von IW-Finanzmarktökonom Markus Demary. mehr

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The European Central Bank (ECB) has prolonged its large-scale asset purchase programs for public and private bonds in December 2016 until the end of 2017. Otherwise the programs would have expired in March 2017. Due to its strong focus on the inflation target of below, but close to 2 percent, the extension of the asset purchasing programs was expected in case of weak inflation dynamics. Inflation, however, recovered at the end of last year due to normalizing oil prices. mehr