IW-Konjunkturprognose 2011 Image
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Dieser Aufschwung geht zu einem guten Teil auf den Außenhandel zurück: Sowohl die Exporte (plus 16¾ Prozent) als auch die Importe (plus 15½ Prozent) erreichen im laufenden Jahr schon fast wieder jene Rekordniveaus, die sie vor der Weltwirtschaftskrise erzielten.

Wichtige Wachstumstreiber sind neben den Ausfuhren aber auch die Investitionen und der private Konsum. So steigen die realen Ausrüstungsinvestitionen in diesem Jahr trotz nicht voll ausgelasteter Produktionskapazitäten um 8¼ Prozent; im kommenden Jahr dürfte das Plus immerhin noch 6½ Prozent betragen. Und auch die Verbraucher tragen ihren Anteil zum Aufschwung bei: Auch ohne Abwrackprämie geben sie in diesem Jahr real genauso viel Geld aus wie im vergangenen – die sinkende Arbeitslosigkeit und die steigenden Einkommen machen´s möglich. Im Jahr 2011 dürften die Konsumausgaben preisbereinigt sogar um 1 Prozent zulegen, obwohl es höhere Sozialabgaben und einzelne Transferkürzungen geben wird. Insgesamt wird das Wirtschaftswachstum damit zunehmend von der inländischen Nachfrage getragen, die nach und nach die Konjunkturführung übernehmen wird.

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Fast alle Signale leuchten Grün
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Die IW-Konjunkturampel gibt mithilfe der Signalfarben Grün, Gelb und Rot einen schnellen und zugleich umfassenden Überblick über die konjunkturelle Dynamik in Deutschland, im Euroraum, in China und in den USA. Ein Gastbeitrag von IW-Konjunkturforscher Michael Grömling in den VDI-Nachrichten, der Wochenzeitung für Ingenieure. mehr

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Pressemitteilung, 6. Juli 2017

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