Bundesregierung muss nachsteuern Image
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Deshalb gilt es nachzusteuern: „Das neue Energiekonzept muss den drei gleichgewichtigen Zielen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit besser gerecht werden“, fordert Hüther. Dazu ist es unter anderem notwendig, die in Deutschland besonders hohen Belastungen der Industrie mit Energiesteuern und weiteren Abgaben spürbar zu senken, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen zu sichern. Vor allem im Hinblick auf die angestrebte Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien müssen deren Kosten reduziert werden. Hierzu gilt es, die Belastungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu begrenzen.

Zugleich müssen künftige Energieoptionen durch umfassende Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen erschlossen werden. Bei alldem darf die Politik auch fossile Energieträger nicht vernachlässigen. Entsprechend ist die Modernisierung des vorhandenen Kraftwerkparks aus ökonomischen und ökologischen Gründen notwendig. Zudem sollten die Chancen der Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid genutzt werden. Und schließlich setzt die auch unter Klimaschutzgesichtspunkten sinnvolle Verlängerung der Kernkraftwerkslaufzeiten finanzielle Mittel frei. Diese sollten zu einem nennenswerten Anteil genutzt werden, um die Strompreise für die energieintensive deutsche Industrie zu senken.

7. August 2017

Benjamin Tischler Seltene Erden: Auf der Suche nach AlternativenArrow

Für Branchen wie die Hersteller von Windkraftanlagen sind Seltene Erden ein wichtiger Rohstoff. Weltweit größter Produzent der begehrten Metalle ist China. Als das Land 2010 Exportquoten ankündigte, schossen die Preise kurzzeitig in astronomische Höhen. Im Rückblick betrachtet war diese Preis-Rallye ein wichtiger Weckruf. mehr auf iwd.de

20. Juni 2017

Interview mit Tobias Paulun „Mit einem liquiden Markt sollte man nicht spielen“Arrow

Damit die EU eines Tages eine Energieunion mit grenzüberschreitendem Handel und einer gemeinsamen Energiepolitik wird, hat die EU-Kommission in ihrem neuen „Strommarktdesign“ unter anderem vorgeschlagen, die Preiszonen im Strommarkt neu zu definieren. Was die European Energy Exchange (EEX) davon hält, erläutert Tobias Paulun, Mitglied des EEX-Vorstands, im iwd. Zunächst aber erklärt er, was die Energiebörse in Leipzig überhaupt macht. mehr auf iwd.de

19. Juni 2017

Sandra Parthie / Thilo Schaefer Auf dem Weg in die EnergieunionArrow

Die EU-Kommission will den europäischen Energiebinnenmarkt voranbringen und hat deshalb ein neues Konzept für den Strommarkt vorgeschlagen. Dazu sollen unter anderem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aus- und Staatseingriffe abgebaut werden. Um die Investitionen in weitere Netze und Erzeugungskapazitäten anzuregen, ist zudem ein neuer Zuschnitt der sogenannten Strompreiszonen in der Diskussion – ein Plan, der in Deutschland auf Widerspruch stößt. mehr auf iwd.de